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Kommentar: Hellwach sein und nicht triefen!

Frank-Uwe Michel über die Blitzerei auf den Straßen im Landkreis Görlitz

© André Schulze

Sicher ist Ihnen das auch schon mal passiert: Sie fahren Auto, kennen die Strecke und sind in Gedanken. An die nächsten Aufgaben im Job oder das, was Sie vielleicht nach Feierabend noch erledigen wollen. Natürlich wissen Sie, wo der nächste stationäre Blitzer steht. Und ein mobiler am Straßenrand? Ach nein, hier hat seit Menschengedenken noch nie ein so scheußliches Gerät gestanden. Doch: Ups! Da schlägt Ihnen ein rötliches Licht entgegen. Oh je, getrieft. Und dann noch das: An Ihnen vorbei zischt ein anderes Auto, viel zu schnell. Der Fahrer hat gesehen, dass es funkelte am Straßenrand, scheint zufrieden, dass es ihn nicht selbst erwischte und drückt jetzt erst recht aufs Gaspedal. In Ihnen fängt es an zu brodeln: In den Ärger, geblitzt worden zu sein, mischt sich ein Gefühl von Wut: Immer trifft es die Falschen. Wo bleibt jetzt das ungeliebte Geschwindigkeitsmessgerät? – Nichts dergleichen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, stets hellwach zu sein, auch wenn man meint, die Gegend noch so gut zu kennen. Oder besser noch: Seinen Fahrstil so zu gestalten, dass ein Blitzer – egal ob fest installiert oder mobil – nicht erst in die Verlegenheit kommt, sein zuckendes rötliches Licht zu zeigen. Das schont die Nerven und die eigene Kasse. Der Landkreis wird den Einnahmeverlust verschmerzen können.

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