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Kretschmer wirbt in Singapur für Sachsen

Bei der Reise geht es um den Ausbau bestehender Wirtschaftskontakte. Zudem will sich die Delegation Anregungen zur Digitalisierung an Schulen  holen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer reist nach Singapur. © Foto: Wallace Woon/dpa

Dresden. Ministerpräsident Michael Kretschmer reist am Mittwoch nach Singapur. Begleitet wird er von einer Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Mit dabei sind unter anderem Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, der Vorstandschef der Elbe Flugzeugwerke, Andreas Sperl, und der Präsident des Vereins Silicon Saxony,e.V., Heinz Martin Esser. „Vor allem im Bereich Digitalisierung, etwa auch an den Schulen, können wir vom Know-How des High-Tech-Landes profitieren“, betont Kretschmer im Vorfeld der Reise. Zwischen Singapur und Sachsen bestehe eine langjährige Partnerschaft. Singapur gilt als eine der am weitesten voran gekommenen Smart Cities, also einer Stadt, in der digitale Lösungen in Verkehr, Verwaltung oder zum Beispiel Gesundheitswesen eingesetzt werden.

Der Ministerpräsident besucht die Unternehmen ST Engineering sowie Infineon Technologies Asia Pacific. ST Engineering ist als Mutterkonzern der ST Aerospace Mehrheitseigner der Elbe-Flugzeugwerke Dresden (EFW) und entwirft die Umbaupläne für den A330, die in Dresden umgesetzt werden. „Wir wollen weiter für das Innovationsland Sachsen mit seinen gut ausgebildeten Fachkräften und einer hervorragenden Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werben. Die Reise nach Singapur dient vor allem dazu, die bestehenden Kontakte und Kooperationen zu pflegen und auszubauen“, erklärt Kretschmer. Er wird aber auch politische Gespräche führen mit Premierminister Lee Hsien Loong, dem Handels- und Industrieminister Chan Chun Sing und im Bildungsministerium. Kultureller Höhepunkt der Reise wird das Gastspiel „Impressing the Czar“ des Semperoper Balletts.

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Singapur ist ein wichtiger Handelspartner für Sachsen. Im Jahr 2017 wurden Waren im Wert von rund 162 Millionen Euro in den asiatischen Stadtstaat exportiert, vor allem im Bereich des Kraftfahrzeug- und Maschinenbaus. Der Wert der Importe aus Singapur betrug 249 Millionen Euro. Außerdem bestehen Kooperationen zwischen der Universität Nanyang Technological University Singapur mit der TU Dresden und der Universität Leipzig sowie zwischen Fraunhofer Instituten in Singapur und in Sachsen. (SZ/nm)