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Jung, ostdeutsch, Arbeiterkind - und erfolgreich

Wer „von unten“ kommt, hat in Deutschland kaum Aufstiegs-Chancen, sagt die Sächsische Autorin Marlen Hobrack, denn Herkunft spaltet die Gesellschaft. Ein Interview.

Von Oliver Reinhard
 7 Min.
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Marlen Hobrack in Dresden, wo sie studierte, Mutter wurde und den Hemmschuh ihrer Herkunft abstreifen konnte.
Marlen Hobrack in Dresden, wo sie studierte, Mutter wurde und den Hemmschuh ihrer Herkunft abstreifen konnte. © Amac Garbe, www.amacgarbe.de

Ein Arbeiterhaushalt, einfach und bildungsfern – so beschreibt die 1986 in Bautzen geborene Marlen Hobrack ihre Herkunft. Wie es ihrer Mutter zu DDR-Zeiten erging, wie sie selber als eine der wenigen ihrer gesellschaftlichen Klasse Abitur machen und studieren konnte und Journalistin wurde, beschreibt die Wahl-Leipzigerin im Buch „Klassenbeste“. Wir sprachen mit Marlen Hobrack darüber, wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet und wie sich dabei Ost- West-Unterschiede auswirken.

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