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Zoo Leipzig lässt Giraffenkuh Ashanti nach langer Krankheit einschläfern

Die Giraffenkuh Ashanti aus dem Zoo Leipzig ist am Mittwochmorgen gestorben. Das Veterinärteam musste sie nach langem Leiden einschläfern. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Von Fionn Klose
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Giraffenkuh Ashanti musste am Mittwochmorgen eingeschläfert werden.
Giraffenkuh Ashanti musste am Mittwochmorgen eingeschläfert werden. © Zoo Leipzig

Leipzig. Die 22 Jahre alte Giraffenkuh Ashanti aus dem Zoo Leipzig ist gestorben. Wie der Zoo mitteilt, sei sie am Mittwochmorgen vom Veterinärteam von ihren Leiden erlöst worden.

Schon seit Monaten habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, sie aß nur noch wenig, ihre Muskeln bauten sich ab. "Aufgrund ihres schlechten körperlichen Zustandes war es nicht mehr vertretbar, unser Eingreifen weiter hinauszuschieben", sagt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard.

Es sei die Verantwortung der Veterinärmediziner und Pfleger, das Leiden bei alten Tieren auf ein Minimum zu beschränken und alle pflegerischen und medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Giraffenkuh Ashanti musste am Mittwochmorgen eingeschläfert werden.
Giraffenkuh Ashanti musste am Mittwochmorgen eingeschläfert werden. © Zoo Leipzig

Ashanti sei die älteste Giraffe in der Leipziger Herde gewesen, kam im Jahr 2003 aus dem Zoo Ostrava in Tschechien. Zusammen mit dem Giraffenbullen Max, der 2020 gestorben war, brachte sie fünf Jungtiere zur Welt.

Es gibt aber auch gute Nachrichten aus dem Leipziger Zoo: Am Montagnachmittag traf der Koala-Neuzugang aus dem Zoo Duisburg ein. Das zwei Jahre alte Koala-Weibchen Erlinga habe gleich sein neues Revier im Schaubereich des Hauses bezogen und ist ab sofort für Besucher zu sehen, teilt der Zoo Leipzig mit.

Seit Montagnachmittag ist Koalaweibchen Erlinga im Zoo Leipzig.
Seit Montagnachmittag ist Koalaweibchen Erlinga im Zoo Leipzig. © Zoo Leipzig

"Erlinga hat ihre erste Nacht im neuen Revier, das sie sehr neugierig in Augenschein nahm, gut überstanden und bereits mit Genuss den Leipziger Eukalyptus gefressen", sagt Seniorkurator Ariel Jacken. "Dies ist immer ein gutes Zeichen und zeigt, dass sich das Tier wohlfühlt."

Erst im Sommer dieses Jahres sei das dreijährige Koala-Männchen Yuma aus Duisburg nach Leipzig gekommen. Es soll sowohl mit Weibchen Mandie, das bereits ein Jungtier großgezogen hat, als auch mit Erlinga neuen Nachwuchs bekommen. Jacken hofft, dass sich der Zoo in naher Zukunft über Jungtiere freuen kann. "Da das neue Weibchen Erlinga noch nicht im zuchtfähigen Alter ist, richten sich unsere Hoffnungen allerdings zunächst auf Mandie", sagt er.