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Sport

Leipziger Institut wird Forschungszentrum

Wissenschaftliche Projekte für deutsche Talente werden ab 2020 am IAT konzentriert. Dafür gibt es pro Jahr ein Millionenbudget aller Bundesländer.

Auch Bruno Massot und Aljona Savchenko haben vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft profitiert - in Person von Karin Knoll, die dort den Bereich Eiskunstlauf verantwortet.
Auch Bruno Massot und Aljona Savchenko haben vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft profitiert - in Person von Karin Knoll, die dort den Bereich Eiskunstlauf verantwortet. ©  privat

Leipzig. Forschungsprojekte für den Nachwuchsleistungssport in Deutschland werden ab 2020 am Leipziger Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) konzentriert. Die Förderung tragen alle Bundesländer gemeinsam und stellen dafür insgesamt jährlich bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, gab Innenminister Roland Wöller am Dienstag in Dresden bekannt.

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Es gehe um Talenterkennung und -förderung sowie die Weiterentwicklung von Trainingsmethoden, um die "Spitzensportler von morgen" bestens auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten. Die im Zuge einer sächsischen Bundesratsinitiative für mehr Unterstützung beim Nachwuchsleistungssport getroffene Vereinbarung der Länder solle bis zum Monatsende unterzeichnet werden.

Das IAT wurde 1992 gegründet und betreibt begleitende Trainings- und Wettkampfforschung im deutschen Leistungssport, um Potenziale von Spitzensportlern zu erkennen und auszuschöpfen. Es unterstützt etwa 1000 Athleten und ihre Trainer in 19 Sommer- und sechs Wintersportarten. (dpa)