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Corona: Fallen jetzt wieder alle Sport- und Sprach-Kurse aus?

Die Inzidenz steigt wieder. Das könnte für die Volkshochschule härtere Regeln bedeuten. Die Meinung der Nutzer dazu ist sehr zwiespältig.

VHS-Chef Matthias Weber mit einem Plakat des letzten Semesters, das wegen Corona gar nicht stattgefunden hat. Weber bietet das Plakat meistbietend als Liebhaberstück an.
VHS-Chef Matthias Weber mit einem Plakat des letzten Semesters, das wegen Corona gar nicht stattgefunden hat. Weber bietet das Plakat meistbietend als Liebhaberstück an. © Volkshochschule Dreiländereck

Kochen oder Sprachen lernen, Rückenschule oder ein Jägerseminar - können diese Angebote mit dem neuen Volkshochschulsemester überhaupt starten? Matthias Weber gibt sich optimistisch. Man habe die möglichen Vorbereitungen getroffen und hoffe, dass das Semester nicht wieder zu großen Teilen ins Wasser fällt, sagt der Leiter der Volkshochschule Dreiländereck (VHS). Denn genau das war mit dem letzten Semester passiert - es hat im Grunde nicht stattgefunden.

Nun sei man - soweit möglich - vorbereitet. "Einen Teil der Kurse können wir, wenn es nötig ist, auch digital anbieten", sagt Weber und verweist unter anderem auf die Weiterbildungsangebote für Erzieher. "Wenn Corona etwas Gutes gebracht hat, dann ist es der Schub beim Thema Digitalisierung", fügt er hinzu. Zudem habe man von vornherein mit kleineren Gruppen geplant, damit man im Fall des Falles die Mindestabstände einhalten könne.

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Kurs-Teilnehmer mit konträrer Meinung

Allerdings weiß Weber nur zu genau, dass viele Kurse das unmittelbare Miteinander brauchen - gerade Sport- und Gesundheitsangebote. Wenn die Inzidenz jedoch weiter steigt, wird das nur mit Einschränkungen möglich sein. "Von unseren Kursteilnehmern haben wir dazu zwei verschiedene Rückmeldungen", skizziert Weber. Die einen werden demnach nicht zum Kurs kommen, wenn sie sich vorab extra testen lassen müssen. Die anderen wollen hingegen nur kommen, wenn sie die Sicherheit haben, dass alle im Kurs geimpft, genesen oder getestet sind.

Noch sind Kurse ohne größere Probleme in Präsenz möglich. "Aber, wenn die Inzidenz über 35 steigt und damit die sogenannte Vorwarnstufe erreicht ist, müssen wir die 3G-Regel, also Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete, anwenden", erklärt Weber. Dass das für einen Abbruch bei den Kursen führen könnte, weiß er aus Erfahrung: "Das haben wir gemerkt, als wir in diesem Jahr mit Testpflicht wieder starten durften - das hat viele abgehalten." Aktuell ist der Landkreis Görlitz bei der Inzidenz noch deutlich unter der 35er-Marke.

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