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Rätsel um Polizei-Flug über Löbau gelöst

Der Hubschrauber schwebte lange über Löbau-Nord. Und der Einsatz blieb erfolglos.

Der Polizei-Heli über dem Lauchaer Weg.
Der Polizei-Heli über dem Lauchaer Weg. © Markus van Appeldorn

Am Donnerstagnachmittag, 22. Juli, erfüllte plötzlich ein Knattern den Luftraum über Löbau-Nord. Was war da los?

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Ab 17.30 Uhr zog ein Hubschrauber der Polizei in niedriger Höhe weite Kreise über den Lauchaer Weg. Mindestens 30 Minuten dauerte der Einsatz, den viele Menschen von den Gehsteigen oder ihren Balkonen beobachteten. Auch ein Streifenwagen bezog Stellung nahe des Lauchaer Wegs. Der Grund des Einsatzes indes blieb vorerst rätselhaft.

Die Polizeidirektion Görlitz erklärte auf SZ-Anfrage, keinen Einsatz in Löbau zu haben. Er müsse von einer anderen Dienststelle beauftragt worden sein. Möglicherweise stehe der Flug in Zusammenhang mit Ermittlungen zu den jüngsten Fan-Ausschreitungen bei der Aufstiegsfeier von Dynamo-Dresden. Doch das war nicht der Fall.

Am Freitagmorgen, 23. Juli, erklärte die Bundespolizei auf SZ-Anfrage den Grund des Einsatzes. Gegen 15.50 Uhr sei eine Person gemeldet worden, die sich aus Richtung Breitendorf kommend in Richtung Löbau im oder am Gleis bewege. Weil eine Streife der Bundespolizei keine Person fand, wurde der Hubschrauber dazu alarmiert, der gegen 16.45 Uhr eintraf und den Schienenstrang aus der Luft nach der Person absuchte. Nach Angaben der Polizei wurde aber auch von der Heli-Besatzung keine Person festgestellt und der Hubschrauber sei um 17.56 Uhr wieder abgezogen worden.

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