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Warum der Löbauer Problemwolf nicht geschossen wird

Ist das Gehege in Krappe ausreichend vor dem Wolf geschützt? Vom Amt gab es dazu scheinbar widersprüchliche Aussagen. Was dahinter steckt und was nun gilt.

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Bei einem Vor-Ort-Termin erklärte Damwildzüchter Ralf Nahrstedt (rechst) Landrat Stephan Meyer die Probleme.
Bei einem Vor-Ort-Termin erklärte Damwildzüchter Ralf Nahrstedt (rechst) Landrat Stephan Meyer die Probleme. © Archivfoto: Markus van Appeldorn

Allein in diesem Jahr hat es im Gehege in Krappe acht Wolfsangriffe gegeben - gejagt werden darf der Übeltäter trotzdem nicht. Besonders bitter für den Damwildhalter: "Die Rissbegutachtung der Fachstelle Wolf hat den Mindestschutz für das Wildgatter feststellen können", bestätigt Karin Bernhardt, Pressesprecherin des Landesumweltamtes. Doch der reicht offenbar nicht aus, um eine Entnahme des Wolfs anzuordnen. "Die Fachstelle Wolf geht davon aus, dass in dem Fall weitere Maßnahmen zur Absicherung getroffen werden müssen", so Karin Bernhardt.

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