Löbau
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Schleuser von syrischen Migranten bei Löbau festgenommen

Darüber hinaus berichtet die Polizei aus dem Gebiet Löbau/Zittau aktuell über einen Unfall mit vier Verletzen und diversen Gesetzesverstößen an der Grenze.

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So wurden die Syrer nach Deutschland gebracht und bei Löbau von der Bundespolizei aufgegriffen.
So wurden die Syrer nach Deutschland gebracht und bei Löbau von der Bundespolizei aufgegriffen. ©  Bundespolizei

Die Bundespolizei hat Montagabend auf der B 178 bei Krappe den irakischen Schleuser von fünf illegal eingereisten syrischen Migranten gestoppt und festgenommen. Der 40-Jährige hatte die Flüchtlinge mit einem Opel Zafira an der polnischen Grenze abgeholt. Die 18 bis 46 Jahre alten Syrer stellten Asylanträge und wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. "Der Iraker lebt in Deutschland und muss sich nun wegen des Einschleusens von Ausländern verantworten", so ein Bundespolizeisprecher. (SZ).

Tschechischer Auto-Zerstörer in Haft

Ein Haftrichter hat den 50-jährigen Tschechen, der in letzter Zeit in Zittau reihenweise Autos aufgebrochen haben soll, am Mittwoch in Untersuchungshaft geschickt. Die Polizei hatte den Mann am Dienstag entdeckt und festgenommen. Ihm wird nach Polizeiangaben vorgeworfen, 31 Autos aufgebrochen zu haben. (SZ)

Schleuser in Ostritz festgenommen

Fahnder der Bundespolizeiinspektion Ebersbach und der tschechischen Polizei haben am Dienstag an der polnischen Grenze in Ostritz und in Hagenwerder elf Migranten aus Syrien, aus dem Sudan und aus Ägypten aufgegriffen. Außerdem konnte die Bundespolizei in unmittelbarer Nähe einen mutmaßlichen Schleuser festnehmen.

In Ostritz wurden vier aus Polen unerlaubt eingereiste syrische Migranten im Alter von 25 bis 29 Jahre gefunden. Kurze Zeit später wurde nach Angaben der Bundespolizei in der Nähe ein 51-jähriger Ukrainer festgenommen, der im Verdacht steht, die Syrer mit einem Auto auf polnischer Seite an die Grenze gebracht und eventuell nach Deutschland geführt zu haben. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Einschleusens von Ausländern sowie gegen die aufgegriffenen Migranten wegen ihrer aufenthaltsrechtlichen Verstöße. Die Ermittlungen dauern teils noch an. Die Migranten werden an Erstaufnahmeeinrichtungen weitergeleitet. (SZ)

Bundespolizei treibt Geldstrafe von Bulgaren ein

Eine offene Geldstrafe in Höhe von reichlich 4.300 Euro hat die Bundespolizei am Montag bei Zittau von einem bulgarischen LKW-Fahrer eingetrieben. Bei seiner Einreise aus Polen nahmen Beamte ihn fest, weil seit Dezember gegen ihn wegen der unbezahlten Rechnung ein Haftbefehl vorlag. "Demnach wurde der Mann von einem Gericht wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt", teilte Alfred Klaner, Sprecher der Ebersbacher Bundespolizei, mit. "Diese konnte nur durch die Unterstützung seines Chefs zeitnah bezahlt werden." So musste er nicht für 70 Tage ins Gefängnis und konnte weiterfahren. (SZ)

Ungar reist mit gefälschten Nummernschildern am Auto ein

Ein 51-jähriger Ungar muss sich demnächst wegen Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Der Mann und sein Auto waren am Dienstagabend bei der Einreise auf der B178-Neißebrücke in Zittau überprüft worden. Dabei stellte die Bundespolizei eigenen Angaben zufolge fest, dass die Nummernschilder am Opel Vivaro des Ungarn eigentlich zu einem Audi S4 gehören. Zudem war das Auto nicht zugelassen und nicht versichert. Die weiteren Ermittlungen hat das Polizeirevier Zittau-Oberland übernommen. (SZ)

Unfall mit vier Verletzten in Zittau

Bei einem Verkehrsunfall sind am Dienstagmorgen in Zittau vier Menschen verletzt worden. "Ein 29-jähriger Seat-Fahrer fuhr auf der Äußeren Weberstraße aus Richtung Freudenhöhe", teilte die Polizei am Mittwoch mit. "Offenbar aufgrund der tief stehenden Sonne wurde der Fahrer geblendet und kam nach links von der Fahrbahn ab." Dort stieß er gegen einen parkenden Opel. Durch den Unfall wurden der 29-Jährige sowie seine Mitfahrer im Alter von 26, 8 und 3 Jahren leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Es entstand rund 10.000 Euro Sachschaden. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst ermittelt. (SZ)