Merken

Die ersten Orte im Kreis rüsten schon auf

Knapp acht Millionen Euro wurden für die Versorgung mit Löschwasser in Zisternen investiert. Andere ziehen nach.

Von Holger Gutte
 1 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Ausreichend Löschwasser zu haben, wie bei diesem Garagenbrand in Eckartsberg im Mai 2016, wird immer schwieriger.
Ausreichend Löschwasser zu haben, wie bei diesem Garagenbrand in Eckartsberg im Mai 2016, wird immer schwieriger. © Feuerwehr Eckartsberg

Weil Löschwasser immer knapper wird, haben viele Städte und Gemeinden im Landkreis bereits gehandelt. 7.780.000 Euro sind allein in den vergangenen beiden Jahren in Zisternen und Löschwasserbrunnen investiert worden, berichtet Kreisbrandmeister Björn Mierisch. Zwei wurden in Herrnhut und jeweils eine in Ebersbach-Neugersdorf, Olbersdorf und Bertsdorf-Hörnitz gebaut. Hinzu kommen zwei in Rothenburg und jeweils eine in Waldhufen, Neiße Aue, Kodersdorf, Schleife und Weißer Schöps. In Mittelherwigsdorf wurde zudem 2018 bei der Seniorenwohnanlage "Zum Roschertal" eine Klärgrube als Zisterne umgebaut. "Die fasst 100 Kubikmeter ", sagt Bürgermeister Markus Hallmann. Auch in Jonsdorf, Oybin und Eckartsberg gibt es unter anderem schon welche. 

Und in Planung für die nächsten zwei Jahre sind Zisternen in Mittelherwigsdorf, Lawalde, Olbersdorf, Bernstadt/Kemnitz, Neißeaue, Ebersbach-Neugersdorf. Vorgesehen sind auch Zisternen oder Tanks in Ninive, Neundorf, Dittelsdorf. "Weitere Maßnahmen werden noch bis Januar 2019 eingereicht", schildert  Kreisbrandmeister Björn Mierisch.

Weiter lesen Sie

Deswegen muss die Sowag kein Löschwasser bereitstellen (SZ Plus)

Die Feuerwehr hat kaum noch Löschwasser (SZ Plus)