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Mathematik-Asse mögen es auch sportlich

Tim John und Merlin Miller sind Sieger der Mathe-Olympiade. Merlin ist für Runde drei in Chemnitz qualifiziert.

Tim John aus der 3. Klasse der Grundschule Ostrau (links) und Merlin Miller aus der 4. Klasse der Grundschule Sitten haben am besten gerechnet. © Dietmar Thomas

Hartha. Die Geräuschkulisse ist nicht zu überhören. In der Sporthalle der HarthArena tollen über 50 Kinder umher. Erst als Wilfried Trumpold, Schulleiter der Grundschule Hartha, hereinkommt, wird es ruhig. Das hat seinen guten Grund, denn die Mädchen und Jungen warten auf die Ergebnisse der Mathe-Olympiade der Grundschulen des Altkreises Döbeln.

Aus 13 Einrichtungen beteiligten sich jeweils zwei Schüler aus der 3. und 4. Klasse an der Olympiade. Bei den Jüngeren siegte Tim John, der in Ostrau zur Schule geht, mit 25 Punkten. Emil Schoberth (Gersdorf) mit 23 und Farell Fritzsche (Mochau) mit 22 Punkten folgten auf den Plätzen. „Die letzte Aufgabe fand ich besonders schwierig“, sagte der neunjährige Tom, der neben Mathematik auch Sport als Lieblingsfach angibt. In seiner Freizeit geht er Fechten in einem Verein in Oschatz.

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Bei den Viertklässlern hatte Merlin Miller von der Grundschule Sitten mit 32 Punkten die Nase vorn. Lucy Joelle Wetzig (Großbauchlitz) und André Zander (Mochau) erreichten jeweils 28 Punkte. Weil Lucy Joelle die letzte Aufgabe besser gelöst hatte, durfte sie sich über Silber freuen. Merlin freute sich über seinen Erfolg. Auch er treibt in der Freizeit gern Sport. „Ich spiele Fußball beim VfB Leisnig“, sagte er. Für ihn geht die Mathe-Olympiade noch weiter. „Mit seinen 32 Punkten ist Merlin für den Regionalausscheid in Chemnitz qualifiziert“, sagte Wilfried Trumpold. Den Wanderpokal für die beste Schule bekamen die Sittener überreicht, die sich vor Ostrau und Mochau durchsetzten.