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MDR begibt sich auf die Spuren von „Schwester Agnes“

Im Zittauer Gebirge ist jetzt ein Dokumentarfilm über den Film entstanden. Dabei wird auch Überraschendes zutage gefördert.

© MDR

Waltersdorf/Zittauer Gebirge. In Waltersdorf und Umgebung hat in dieser Woche ein Kamerateam Aufnahmen für einen Dokumentarfilm gemacht. Dieser Film begibt sich auf die Spuren des Fernsehfilms „Schwester Agnes“. Der 1975 erstmals ausgestrahlte Defa-Film mit der Schauspielerin Agnes Kraus wurde zu einem großen Teil in Waltersdorf und einigen Nachbarorten im Zittauer Gebirge gedreht. Im Film entstand aus diesen Aufnahmen das kleine Dorf Krummbach.

Entstanden ist das Dokumentarfilm-Projekt unter dem Titel „Ein Dorf für Schwester Agnes“ auf Anregung von Kathrin und Peter Kunze hin, auch bekannt als Gesangsduo „Quirle“. Die beiden betreiben in Waltersdorf das „Quirle-Häusl“ und haben vor Jahren auf einem Dachboden das original „Krummbach“-Gemeindeamtsschild aus dem Defa-Film gefunden. Für die Aufnahmen zum Dokumentarfilm wurde dieser überraschende Fund noch einmal nachgestellt. Im Zuge der Aufnahmen für den Dokumentarfilm haben die Filmemacher in Waltersdorf außerdem Zeitzeugen getroffen, die sich noch gut an die Drehtage zu „Schwester Agnes“ erinnern.

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Nun heißt es warten: Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ein Dorf für Schwester Agnes“ in der Reihe „Der Osten – entdecke wo du lebst“ am 16. Februar um 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen. (SZ/se)