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Wo man in Sachsen die meiste Geduld braucht

Auch im Freistaat gab es so viele Staus wie nie. Ein Abschnitt auf der A4 ist besonders anfällig.

Von Heinrich Löbbers
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Wenn wieder mal Geduld gefragt ist.
Wenn wieder mal Geduld gefragt ist. © Foto: dpa

Dresden. Sachsens Autofahrer haben im vergangenen Jahr deutlich öfter im Stau gestanden als noch ein Jahr zuvor. Die Anzahl der Staus ist im Vergleich zu 2017 um fast ein Viertel auf 17 185 angestiegen, wie der Automobilclub ADAC Sachsen am Donnerstag in seiner Staubilanz 2018 mitteilte. Insgesamt 11 895 Stunden lang bewegte sich demnach kein Rad auf dem 567 Kilometer langen Autobahnnetz des Landes. Die Gesamtlänge stieg von 26 931 Kilometer (2017) auf 34 279 Kilometer (2018).

Der staureichste Tag in Sachsen fiel im vergangenen Jahr auf den 28. Juni, mit 217 Staumeldungen, 494 Kilometern Länge und einem Zeitverlust von rund 65 Stunden. Die höchste Verkehrsbelastung trug laut ADAC Staubilanz die Autobahn 4 zwischen dem Dreieck Nossen und der Ausfahrt Dresden-Nord, mit täglich bis zu 100 000 Fahrzeugen.

Der darin enthaltene Abschnitt zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Wilder Mann war neben dem Berliner Ring in Brandenburg (A10) das am höchsten belastete Autobahnstück in Deutschland. Bundesweit registrierte der ADAC die meisten Staus in Nordrhein-Westfalen, mit einer Gesamtlänge von rund 486 000 Kilometern. (dpa)