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Coswig auf dem Weltmarkt die Nummer zwei bei Folien für den Pool

Der Meißner Landrat auf Tour: Forschung und Innovation im Gewerbegebiet Grenzstraße und An der Walze.

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Zu Besuch bei Elbtal Plastics in Coswig: Geschäftsführer Jan Kriedel, Landrat Ralf Hänsel und Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert sowie der Wirtschaftsförderer der Stadt Coswig Osman Nasr (v. l.).
Zu Besuch bei Elbtal Plastics in Coswig: Geschäftsführer Jan Kriedel, Landrat Ralf Hänsel und Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert sowie der Wirtschaftsförderer der Stadt Coswig Osman Nasr (v. l.). © Landratsamt Meißen

Coswig. Ein Besuch vom Meißner Landrat Ralf Hänsel in der Stadt Coswig stand ganz im Zeichen der Wirtschaft. Zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Schubert war der Landrat Anfang der Woche in Unternehmen im Gewerbegebiet Grenzstraße und An der Walze unterwegs. "Die Stadt Coswig hat eine Vielzahl an erfolgreichen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen", so Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert.

Nach einem kurzen Rundgang durch das zukünftige Gewerbeareal an der Grenzstraße war die Firma Elbtal Plastics das erste Ziel. Geschäftsführer Jan Kriedel stellte das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern, das seit 120 Jahren am Standort ist und Poolfolien produziert, vor. „Dass in Coswig die Nummer 2 auf dem Weltmarkt in dem Bereich angesiedelt ist, dürften die wenigsten Coswiger wissen – quasi ein hidden champion“, fasste der Oberbürgermeister zusammen. Bei einem Rundgang durch Produktion und Lager erläuterte Geschäftsführer Jan Kriedel, dass rund 28.000 Quadratmeter Folie pro Tag hergestellt werden.

Direkt im Anschluss besuchten Landrat und Oberbürgermeister die AUMA Drives GmbH in unmittelbarer Nachbarschaft – mit der Getriebeentwicklung und -fertigung ein Unternehmen des klassischen Maschinenbaus. Im Gespräch mit Geschäftsführer Markus Weber tauschten sich Landrat und OB, insbesondere zur Gewinnung neuer Arbeitskräfte für das Unternehmen und die Unterstützungsmöglichkeiten vor allem durch das Jobcenter des Landkreises aus. Neben Arbeitskräften und Forschung ist für Markus Weber speziell die Investition in moderne Maschinen ein dritter Punkt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So stand beim Rundgang durch die Produktion auch die erst Ende des vergangenen Jahres in Betrieb genommene Dreh-Bohr- und Fräsmaschine im Mittelpunkt des Interesses.

Den Abschluss der Tour durch Coswig bildete ein Besuch bei der Industrie-Partner GmbH. Das 1990 gegründete Unternehmen mit rund 80 Mitarbeitern ist ebenfalls im Maschinenbau aktiv und dabei breit und flexibel aufgestellt, wie Geschäftsführer Ralf Hock berichtete. So produziert die Firma Robotermodule, die beim Kunden zur Übernahme von Aufgaben angelernt werden. Die Herstellung von stationärer Bremsprüftechnik für den Bahnsektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört ebenso zum Portfolio wie Batteriebefüllmaschinen.

Die Stadt Coswig plant, noch im ersten Halbjahr mit der Erschließung des Gewerbegebietes Grenzstraße und der Gestaltung der stadteigenen Flächen zu beginnen. (SZ)