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Meißen: Die Zeitung auf dem Schirm

Statt in den Briefkasten kann man die SZ direkt nach Hause bekommen. Dabei hilft Steffen Hausch. Wie genau, erklärt der Kundenberater vom Verlag der Sächsischen Zeitung im Interview.

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Kundenberater Steffen Hausch erklärt den neuen Weg zur digitalen Zeitung.
Kundenberater Steffen Hausch erklärt den neuen Weg zur digitalen Zeitung. © Claudia Hübschmann

Herr Hausch, die Sächsische Zeitung gibt es auch als SZ Digital. Was ist das eigentlich?

Das ist die elektronische Zeitung als E-Paper und Sächsische.de. Das heißt: Die Zeitung kann als E-Paper über das Internet versendet und dann auf dem Computerbildschirm oder auf einem Tablet gelesen werden. Der Begriff E-Paper kommt aus dem Englischen und lässt sich mit „Elektronisches Papier“ übersetzen. Wir meinen damit die elektronisch gelieferte Zeitung.

Aber so ein Bildschirm am Computer oder auf dem Tablet ist doch viel kleiner als eine Zeitungsseite.

Ja, man kann jedoch mit wenigen Handgriffen einen Artikel vergrößern und auf dem Bildschirm umherschieben, sodass die Zeitungsschrift noch besser lesbar ist als in der gedruckten Zeitung. Das ist aber nur ein Vorteil. So steht das E-Paper unmittelbar nach dem Redaktionsschluss zur Verfügung: Wenn die mit Artikeln und Fotos gefüllten Zeitungsseiten von der Redaktion an die Druckerei übergeben sind, ist auch das E-Paper fertig.

Das heißt?

Bereits am Abend vor dem Erscheinen, ab 20 Uhr, können Sie die Zeitung des nächsten Tages lesen. Wenn die Zeitung nicht mehr in den Briefkasten, sondern auf den Bildschirm kommt, dann tragen wir alle auch zum Einsparen von Ressourcen wie Papier und Transportkapazitäten bei – und es fallen zu Hause keine lästigen Stapel von Zeitungspapier an. Außerdem haben die Leser der digitalen Zeitung Zugriff auf alle Lokalausgaben: Außer Berichten aus Meißen oder Radebeul und Umgebung können Sie auch alle neuen Nachrichten aus Dresden oder Pirna lesen oder auch durch die Seiten der Ausgaben von Döbeln bis Görlitz blättern. Und Sie können alle im Laufe eines Tages über das Internet veröffentlichen Beiträge des Nachrichtenportals Sächsische.de verfolgen.

Welche technischen Voraussetzungen braucht man, um SZ Digital nutzen zu können?

Natürlich muss Internet anliegen, aber darüber verfügen heute die allermeisten Haushalte. Und um die Zeitung aus dem Netz lesen zu können, braucht man ein internetfähiges Endgerät – ein Handy, ein Tablet oder einen Computer. Von der technischen Ausstattung her brauchen Sie einen aktuellen Browser (idealerweise Google Chrome) oder bei der Nutzung über unsere App mindestens Android 6 bzw. iOS 12.

Wenn ich aber kein passendes Endgerät habe…

…ist das kein Problem. Der Verlag hat für diesen Fall ebenfalls ein attraktives Angebot.

Kann ich mit SZ Digital auch das tägliche Kreuzworträtsel lösen?

Aber sicher. Im E-Paper wie auch auf Sächsische.de finden Sie Kreuzworträtsel. Hier können Sie sich auch Ihre Lösung online speichern und ggf. später weiter rätseln.

Anders als bei der gedruckten Zeitung müssen Computer oder Tablet zunächst eingerichtet werden, um im E-Paper oder auf Sächsische.de lesen zu können. Können Sie dabei helfen?

Das mache ich gern, zum Beispiel bei der Übergabe des Tablets. Ich kann die Bedienung des Gerätes erläutern und zeigen, wie man das E-Paper zum Lesen herunterlädt oder wie man die verschiedenen Angebote von Sächsische.de nutzen kann. Bei Fragen oder Problemen kann man sich an mich wenden.

Der Verlag der Sächsischen Zeitung lädt zu Info-Abenden, um ihre digitalen Angebote und Alternativen zur gedruckten Zeitung vorzustellen. Sie finden statt:

  • am 21. November 2022 ab 18.30 Uhr im DDV-Lokal Meißen, Elbstraße 7, sowie
  • am 29. November 2022 ab 18.30 Uhr im DDV Lokal Radebeul, Bahnhofstraße 8.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten – per E-Mail: [email protected] oder telefonisch im DDV-Lokal von 10 bis 18 Uhr unter 03521 41045520