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Inflation auch im Landkreis Meißen immer schlimmer

Die Preise für Immobilien sind dreimal mehr gestiegen als für Mieten. Ein Meißner Makler rät zur Vorsicht. Die Gewerkschaften wollen keine Reallohnverluste hinnehmen.

Von Ulf Mallek
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Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel im Supermarkt. Die Kunden merken die anziehende Inflation. Die Preise stiegen im Dezember in Sachsen um 5,1 Prozent. Bei Lebensmittel waren vor allem Gemüse, Speisefette, Molkereiprodukte und Brot die Preistreiber.
Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel im Supermarkt. Die Kunden merken die anziehende Inflation. Die Preise stiegen im Dezember in Sachsen um 5,1 Prozent. Bei Lebensmittel waren vor allem Gemüse, Speisefette, Molkereiprodukte und Brot die Preistreiber. ©  Christian Juppe

Meißen. Der Liter Diesel über 1,60 Euro. Superbenzin rund 1,80. Unglaublich. Dann schon lieber ein E-Auto fahren, sagte Herr Bachmann zu sich selbst, als er mit seinem VW-Passat an die Meißner Aral-Tankstelle rollte. Doch der Strom zum Aufladen des E-Auto-Akkus wird ja auch immer teurer. Ganz schlimm ist es mit dem Gas zum Heizen und Kochen geworden, mit den Miet- und mit den Baupreisen. Selbst beim täglichen Gang ins Kaufland oder in den Rewe muss Herr Bachmann neuerdings viel tiefer in sein Portemonnaie greifen.

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