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Überschuldung im Landkreis Meißen bleibt gefährlich, auch wenn sie sinkt

Die Corona-Pandemie dämpft den Konsum und sorgt für hohe Sparraten. Doch ein überraschend stark anziehender Indikator setzt viele Haushalte unter Druck.

Von Ulf Mallek
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Die letzten Cents in der Tasche reichen nicht: Tatsächlich ist jeder 12. Bewohner des Landkreises Meißen überschuldet. Seine Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Schuld daran ist nicht nur die Pandemie.
Die letzten Cents in der Tasche reichen nicht: Tatsächlich ist jeder 12. Bewohner des Landkreises Meißen überschuldet. Seine Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Schuld daran ist nicht nur die Pandemie. © Claudia Hübschmann

Meißen. Es wird immer einfacher, private Schulden anzuhäufen. Musste der Kaufwillige früher noch mühselig Postkarten an den Otto-Versand ausfüllen und damit zum Briefkasten laufen, so genügt es heute, einfach das Handy aus der Tasche zu ziehen. Ein wenig herumklicken und fertig. Schon sind die neuen Turnschuhe oder das teure Smartphone bei Amazon bestellt. Noch einfacher geht es mit Sprachbefehlen: "Alexa, kauf mir neue Turnschuhe und ein teures Smartphone." Bei so viel Einfachheit kann es passieren, dass irgendwann der verfügbare Kreditrahmen gesprengt wird.

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