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Stadträte entscheiden über Schulcontainer

Der Komplex für die Questenbergschüler rückt in greifbare Nähe.

Schulcontainer sind in Meißen kein neuer Anblick. Am Franziskaneum entstand aus Platznot bereits ein solcher Komplex. Jetzt soll ein ähnliches Provisorium für die Questenbergschüler geschaffen werden.
Schulcontainer sind in Meißen kein neuer Anblick. Am Franziskaneum entstand aus Platznot bereits ein solcher Komplex. Jetzt soll ein ähnliches Provisorium für die Questenbergschüler geschaffen werden. © Claudia Hübschmann

Meißen. Rund 170.000 Euro soll die rechtselbische Behelfsunterkunft für die Questenbergschüler kosten. Das geht aus einer Beschlussvorlage zum nächsten Treffen des Meißner Stadtentwicklungsausschusses am 18. Mai hervor. Als Lieferant wird die Firma Algeco mit ihrer Niederlassung in Schraden im Landkreis Elbe-Elster genannt.

Das komplexe Gesamtprojekt mit Sanierung und Erweiterung beziehungsweise Neubau der Questenberg-Grundschule, inklusive Sporthallenneubau und Außenanlagen, im Umfang von 15,5 Millionen Euro sollte ursprünglich nach knapp zweijähriger Bauzeit zum Schulbeginn 2021/2022 fertig sein. Mehrere Faktoren haben dazu geführt, dass der Termin nicht zu halten ist. Der Stadtrat hatte daher im Februar für den Bau einer Containeranlage am Leitmeritzer Bogen, direkt angrenzend zur Arita-Grundschule für die Zeitdauer von sieben Monaten gestimmt.

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Gedeckt sind die Kosten für die Container durch eine ungeplante Absenkung des Meißner Eigenmittelanteils für dem Gesamtbaukomplex auf dem Questenberg. Die staatlichen Fördermittel waren von 40 Prozent auf 60 Prozent aufgestockt worden. (SZ)

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