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Meißen: Trinkwasser wieder keimfrei

Das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen hebt nach der Havarie der Trinkwasserleitung das Abkochgebot für die restlichen 333 Haushalte auf.

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Es läuft wieder rund. Nach der Havarie an der Fernwasserleitung und den anschließenden Reparaturen kann nun auch in Meißen-Bohnitzsch das Wasser ohne vorheriges Abkochen verwendet werden.
Es läuft wieder rund. Nach der Havarie an der Fernwasserleitung und den anschließenden Reparaturen kann nun auch in Meißen-Bohnitzsch das Wasser ohne vorheriges Abkochen verwendet werden. © Claudia Hübschmann

Meißen. In den jüngsten Proben des Trinkwassers ließen sich keine Keime in gesundheitsgefährdender Konzentration mehr nachweisen. Sie waren am Donnerstag bzw. Freitag vergangener Woche entnommen worden. Das Wasser entspricht demnach wieder den Anforderungen der Trinkwasserverordnung, so dass das Abkochgebot auch für die zuletzt betroffenen Straßenzüge des Ortsteils Meißen-Bohnitzsch aufgehoben werden kann. Das teilte das Landratsamt mit. Die Aufhebung der Allgemeinverfügung soll im Tagesverlauf auf der Website des Landkreises Meißen veröffentlicht werden.

Die Verunreinigungen im Trinkwasser sind auf eine Havarie an der Fernwasserleitung im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Brockwitz-Rödern zurückzuführen. Dort war am 8. Februar auf Höhe der Ortschaft Brockwitz ein Riss an einem Schieber festgestellt worden. Die Wasserversorgung für rund 50.000 Menschen wurde bis Freitagabend unterbrochen. Mittlerweile wird eine eigens installierte Umleitung genutzt, um die Haushalte zu beliefern. Im Zuge der Arbeiten kam es zu Verunreinigungen in den Rohren, die nun schrittweise wieder beseitigt werden konnten. Zuletzt waren 333 Haushalte in Meißen-Bohnitzsch aufgefordert worden, das Wasser aus der Leitung vor Gebrauch mehrere Minuten abzukochen. (SZ)