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Stadtelternrat gründet sich

Der neue Verbund möchte sich für Eltern von Kita- und Schulkindern gleichermaßen einsetzen.

Will ein Bindeglied zwischen allen Einrichtungen sein, in denen Kinder betreut werden: In Meißen gründet sich ein Stadtelternrat.
Will ein Bindeglied zwischen allen Einrichtungen sein, in denen Kinder betreut werden: In Meißen gründet sich ein Stadtelternrat. © Christin Klose/dpa

Meißen. Warum ist eigentlich bislang noch niemand auf diese Idee gekommen? Kinder gehen in die Krippe, später in den Kindergarten, anschließend auf verschiedene Schulen. Die Ebenen bauen aufeinander auf. Was fehlt, ist auf der Familienseite eine Verknüpfung der Eltern. Wichtige Informationen gehen so verloren. Gemeinsame Interessen werden nicht artikuliert und durchgesetzt.

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"In der schweren Phase, als es in städtischen Kitas in Meißen zu einem Personalengpass kam, entstand die Idee, einen übergreifenden Stadtelternrat ins Leben zu rufen ", sagt Mitinitiator Andreas Winter. Er soll die benannten Defizite ausgleichen und auf Stadtebene als Ansprechpartner für die Interessen aller Eltern bereitstehen, egal ob deren Kinder zu Hause, bei Tageseltern, in einer freien Kita oder einer staatlichen Schule betreut werden.

Seit die Idee geboren wurde, sind einige Monate ins Land gegangen. Viele Diskussionen und konstruktive Gespräche unter anderem mit den zuständigen Ämtern im Rathaus haben bislang stattgefunden. Neben der Unterstützung einer Prozessmoderatorin stand der Gründungsgruppe für die rechtlichen Fragen auch der Verwaltungsspezialist Professor Peter Mussall beratend zur Seite.

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Bei über 20 Elternvertretern waren die Erwartungen an die neue Initiative höchst unterschiedlich.

Am Dienstag, dem 13.10., soll es ab 17 Uhr, im Meißner Ratssaal darum gehen, den vorletzten Schritt zur Gründung des Stadtelternrates zu gehen. "Wir sind offen. Alle sind eingeladen. Es wäre schön, möglichst viele Stimmen zu hören und Ideen aufzunehmen", sagt Andreas Winter. Zusammen mit den Meißnern Anja Richter und Sven Auerswald hat er das Projekt vorangetrieben. Niemand werde ausgeschlossen. Anschließend solle das Netzwerk mit Hilfe des Stadtrates aus der Taufe gehoben werden. Meißen könne mit dieser Lösung eine Vorbildwirkung entfalten.

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