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Fürstengraben: Neuer Rastplatz (für Menschen)

Im Fürstengraben gibt es nicht mehr nur Verweilstellen für Insekten und Reptilien, sondern auch einen richtigen Rastplatz für Menschen. Den Senioren sei Dank.

Von Andre Schramm
 3 Min.
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Picknick
Picknick © Claudia Hübschmann

Meißen. Reichlich zehn Herrschaften des reiferen Semesters haben sich an dem Dienstagvormittag unweit der Katzenstufen eingefunden. Der Grund befindet sich gleich hinter den Garagen am Eingang zum Fürstengraben: der neue, überdachte Rastplatz. Hergestellt wurde die hölzerne Sitzgelegenheit von den DRK-Werkstätten Meißen. Bezahlt hat sie die Stadt. Es gibt Sekt aus Plastikbechern und ein paar wohlwollende Worte. Die Geschichte dazu wird auch erzählt. Sie beginnt vor etwa anderthalb Jahren.

Damals, so erinnert sich Hannelore Alisch von der Seniorenvertretung, habe sie den Fürstengraben mit ihrem Enkel besucht. Zuvor hatte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr das Areal zwischen Winterhafen und Proschwitzer Weg umgestaltet – als neues Quartier für Mensch und Tier. Man änderte den Bachlauf, legte Stillwasserzonen und Kiesbänke an, befestigte den Uferbereich. "Naturnahe Umgestaltung" hieß das Ganze. Kostenpunkt: eine Million Euro.

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