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Meißen

Sandmännchen-Schau kann nicht öffnen

Als Freizeiteinrichtung fällt das Stadtmuseum unter die Corona-Schutz-Verordnung. Es muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Ganz allein: Diese Figur sollte eigentlich für die dem Sandmännchen gewidmete Sonderausstellung im Stadtmuseum werben.
Ganz allein: Diese Figur sollte eigentlich für die dem Sandmännchen gewidmete Sonderausstellung im Stadtmuseum werben. © Claudia Hübschmann

Meißen. Tapfer sitzt es im Fenster und blickt auf den Kleinmarkt – das Sandmännchen. Hier sollte es eigentlich die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum in der früheren Franziskanerklosterkirche ankündigen, die am Freitag hätte eröffnet werden sollen. Unter dem Titel „In zehn Minuten um die Welt! Der Sandmann unterwegs“ haben die Mitarbeiter des Stadtmuseums eine Sonderschau gestaltet und aufgebaut, die mehr als 160 Figuren, Fahrzeuge und originale Requisiten aus 60 Jahren Sandmännchen-Produktion des Kinderfernsehens der DDR zeigt.

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Aber als Freizeiteinrichtung ist das Museum nach der neuesten Corona-Schutz-Verordnung im Freistaat bis auf Weiteres geschlossen. Und damit ist neben der ständigen Ausstellung auch die dem Sandmännchen gewidmete Sonderschau nicht zu sehen. Bis zum Ende der sächsischen Winterferien am 27. Februar 2022 ist sie terminiert, wie Museumsleiterin Linda Karohl-Kistmacher informiert.

Da es sich bei den Exponaten um Leihgaben handelt, ist ihr Verbleib in Meißen zeitlich begrenzt, sodass keine Aussicht darauf besteht, die Schau über den Februar 2022 hinaus zu verlängern. Nach den Erfahrungen des letzten Pandemie-Winters sei ohnehin kaum davon auszugehen, dass die Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben bald wieder gelockert werden. (SZ/da)

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