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"Übergriffe auf Rettungskräfte wie in Berlin sind auch im Landkreis Meißen möglich"

Kreisbrandmeister Ingo Nestler zeigt sich erschüttert von den Übergriffen auf Retter in der Bundeshauptstadt und fordert ein schnelles Durchgreifen des Staates.

Von Ines Mallek-Klein
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Kreisbrandmeister Ingo Nestler hält Übergriffe auf Einsatzkräfte auch im Landkreis Meißen für denkbar und war selbst schon Betroffener.
Kreisbrandmeister Ingo Nestler hält Übergriffe auf Einsatzkräfte auch im Landkreis Meißen für denkbar und war selbst schon Betroffener. © Norbert Millauer

Großenhain. Im Hintergrund rauscht das Funkgerät. Ölspur meldet eine männliche Stimme. Ingo Nestler schaut aus dem Fenster. Es hat gerade aufgehört zu regnen. "Es ist ein Phänomen, das ich nicht erklären kann, aber die meisten Ölspurmeldungen haben wir, wenn die Straßen nass sind", sagt der Kreisbrandmeister. Er sitzt in seinem Großenhainer Büro gerade über der Einsatzstatistik für das vergangene Jahr. Die 138 Feuerwehren im Landkreis haben noch wenige Tage Zeit, um ihre Daten zu melden, die Nestler dann an das Innenministerium weiterreichen wird. Sie werden bei den meisten Wehren größer ausfallen als in den Vorjahren. Einige Retter, wie die aus Meißen, melden sogar ein absolutes Rekordjahr.

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