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Staatsanwältin: "Wir wollten nicht, dass Sie sich irgendwann totschlagen"

Vor dem Amtsgericht in Meißen sitzt eine fünffache Mutter. Sie wird wegen Diebstahls und einer blutigen Nase angeklagt – ihr Ex-Freund aber nicht.

Von Martin Skurt
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Eine Frau aus Klipphausen wehrte sich gegen ihren damaligen Freund und steht nun vor Gericht in Meißen.
Eine Frau aus Klipphausen wehrte sich gegen ihren damaligen Freund und steht nun vor Gericht in Meißen. © Symbolbild: Maurizio Gambarini/d

Meißen. Die 34-Jährige ist ruhig, wirkt selbstsicher und erscheint ohne Verteidiger vor Gericht in Meißen. Sie wird für Taten angeklagt, die die in Nossen Lebende vor eineinhalb und vier Jahren begangen haben soll. Konkret geht es um den angeblichen Diebstahl von unter anderem Campingstühlen sowie einer Schubkarre in Höhe von knapp 180 Euro und der Körperverletzung ihres damaligen Freundes und Vater ihrer Kinder.

2019 lebte sie mit ihrem Freund in Klipphausen. Beide hätten sich gut mit ihrem Vermieter verstanden und sogar eine Doppelgarage ohne Trennwand gemeinsam genutzt. Doch irgendwann kippt die Stimmung, die Anklagte weiß aber angeblich nicht mehr, warum. Der Vermieter hätte der Familie das Wasser und die Heizung abgedreht. "Wir haben dort mit unseren Kindern gewohnt, die von ihm auch bedroht wurden", sagt sie.

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