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Mit Giftködern andere Tiere nicht gefährden

Wer Mäuse und Ratten bekämpfen will, muss darauf achten, Hunde und Katzen nicht in Gefahr zu bringen. 

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Giftköder gegen Nager sollten nie an Orten platziert werden, an denen sie für größere Tiere zur Gefahr werden könnten.
Giftköder gegen Nager sollten nie an Orten platziert werden, an denen sie für größere Tiere zur Gefahr werden könnten. © Maurizio Gambarini/dpa

Dessau-Roßlau. Wer vergiftete Köder gegen Mäuse und Ratten auslegt, muss darauf achten, andere Tiere nicht in Gefahr zu bringen. Das Umweltbundesamt (UBA) rät dazu, chemische Mittel gegen Nagetiere, sogenannte Rodentizide, niemals offen auszulegen, sondern sogenannte Köderstationen zu verwenden, die einen so kleinen Zugang haben, dass zum Beispiel Hunde, Katzen und Füchse nicht an die Köder gelangen. Außerdem sollte man tote Nagetiere einsammeln und entsorgen.

Zugelassene Rodentizide erkennt man an ihrer Zulassungsnummer. Diese beginnt mit den Buchstaben "DE" für Deutschland, gefolgt von einer siebenstelligen Nummer und der Zahl 14 am Ende. Wer Gift gegen Nager verwendet, muss die Verpackungshinweise beachten und die Bestimmungen zum Schutz der Umwelt und der Gesundheit von Mensch und Tier befolgen - bei Verstößen kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro drohen. Das UBA stellt auf seiner Website kostenlose Infos zum Thema zur Verfügung.  (dpa/tmn)