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Großenhain

Museum zeigt Neuerwerbungen

Statistisch gesehen kommt jeden Tag ein Museumsstück dazu. Einige werden nun ausgestellt.

Reservistenkrug eines Husaren © Foto: Museum

Die Sammlungen des Museums verzeichneten 2018 statistisch gesehen jeden Tag einen Neuzugang. Ein Teil der über 330 Gegenstände gelangte als Schenkung an das Museum, ein Teil wurde mit eigenen Mitteln angekauft. Bei einigen besonderen Stücken unterstützte der Förderverein. Eine Auswahl der interessantesten Neuerwerbungen ist bis zum 11. August im Museum zu sehen. Das Spektrum reicht von Urkunden aus der Zeit August des Starken, über historische Ansichtskarten bis zu den Haynsator-Etiketten der Bergbrauerei Zschieschen vom Stadtfest 1988. Allen gemeinsam ist, dass sie ein einzigartiges Stück Großenhainer Geschichte erzählen. Sie erinnern an das alte Schwimmbad, das man jahrzehntelang für 20 Pfennige besuchen konnte, an die erstaunlichen Maschinen der Webstuhl- und Maschinenfabrik oder an die rauschenden Feste, die die Gesellschaft Harmonie vor 100 Jahren im Sachsenhof feierte. Die Bodenreform-Urkunde aus Bauda dokumentiert nüchtern die Neuverteilung des Bodens im Oktober 1945, die für einen Teil der Menschen Vertreibung, für einen anderen Hoffnung und Neuanfang bedeutete. Das hübsche Aquarell der Marienfestung in Würzburg illustriert die Studienreisen, die der Maler Kurt Globig (1895-1978) in den 1930er Jahren in Süddeutschland unternahm. Das Prunkstück des Vorjahres, der prächtige Reservistenkrug des Husaren Herrmann Horst, hat bereits seinen Platz in der militärgeschichtlichen Dauerausstellung des Museums gefunden. Auch dieser Ankauf wurde durch den Förderverein großzügig unterstützt.

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Wenn Sie Gegenstände aus der Großenhainer Vergangenheit besitzen, freut sich das Museum über Ihre Kontaktaufnahme. Für die Weihnachtsausstellung werden insbesondere Spiele des Grafikers und Spielegestalters Kurt Eggert gesucht. Er entwarf u. a. das in DDR-Zeiten bekannte Hütchenspiel. (SZ)

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