merken

Bischofswerda

Neuer Wirt für die Fichtestube

In dem Rammenauer Lokal wird ab November italienisch gekocht. Auch für die Bewirtschaftung des Saales im Erbgericht fand die Gemeinde eine Lösung.

Wirtin Bianca Mai gibt die Fichtestube auf, doch  ihre Nachfolger stehen bereits fest.
Wirtin Bianca Mai gibt die Fichtestube auf, doch ihre Nachfolger stehen bereits fest. © Steffen Unger

Rammenau. Wirtin Bianca Mai gibt nach dreieinhalb Jahren die Fichtestube am Rammenauer Dorfplatz an die Gemeinde zurück. Am 30. September wird sie das Restaurant zum letzten Mal öffnen. Doch ihre Nachfolger stehen bereits in den Startlöchern. Familie Ibrahimi übernimmt das Lokal zum 1. November. Der Gemeinderat erteilte ihr am Mittwochabend den Zuschlag. Drei Bewerber gab es – alle hatten ein sehr gutes Konzept, sagte Bürgermeister Andreas Langhammer (Initiative für Rammenau) am Donnerstag auf Anfrage der SZ.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der Ibrahimis war zum einen ein gesicherter Pool an Arbeitskräften. Mehrere Mitglieder der aus Nordmazedonien stammenden Familie werden in Küche und Restaurant mitarbeiten. Hinzu kommen Erfahrungen aus der Stadt Großröhrsdorf. Dort betreibt die Familie bereits seit dem Jahr 2012 den Ratskeller. „Unser neuer Pächter, Herr Ibrahimi, ist der Bruder des dortigen Pächters“, sagte Andreas Langhammer. Italienische und deutsche Küche wird künftig die Karte der Rammenauer Fichtestube bestimmen. Sie ist eine von mehreren Gaststätten in dem rund 1 700 Einwohner zählenden Dorf. Vielfalt bei den gastronomischen Angeboten ist erwünscht, auch angesichts der Tatsache, dass jedes Jahr viele Besucher nach Rammenau kommen. „Wer es gutbürgerlich möchte, kann zum Beispiel auch in der Gaststätte Wätzlich speisen“, sagte der Bürgermeister.

Anzeige
Schöne (H)aussichten

Die Herbstsonne hat ihre ganz eigene Faszination und taucht die Häuser der Musterhausausstellung UNGER-Park in ein faszinierendes, warmes Licht.

Die neuen Betreiber werden bei Veranstaltungen auch den Saal des Erbgerichtes bewirtschaften. Auch das war der Gemeinde wichtig, die dort mehrmals im Jahr eigene Veranstaltungen durchführt – von der öffentlichen Frauentagsfeier um den 8. März herum über das jährliche Gastspiel des Revueclubs aus Hauswalde bis hin zu Auftritten von Kabarettisten. (SZ/ir)