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Eislaufverein sucht neue Talente

Die Nieskyer Tornados wollen ihren Nachwuchs stärken. Im Eisstadion gibt's dazu jetzt einen Schnuppertag.

Schon jetzt trainieren viele Kinder das Eislaufen in Niesky. Beim "Kids Day" am Sonnabend könnten noch einige dazu kommen.
Schon jetzt trainieren viele Kinder das Eislaufen in Niesky. Beim "Kids Day" am Sonnabend könnten noch einige dazu kommen. ©  Archiv/André Schulze

Bei den großen Tornados vor Hunderten begeisterter Fans auf dem Eis stehen - das dauert. Damit der Grundstein dafür gelegt werden kann, sucht der Nieskyer Eislaufverein neue, junge Interessenten.

An diesem Sonnabend wird deshalb zwischen 10.30 und 12 Uhr zum "Kids Day" ins Nieskyer Eisstadion eingeladen. Dort freut sich Tornado-Coach Jens "Theo" Schwabe, der sich auch um die Ausbildung des Nachwuchses kümmert, auf möglichst viele Mädchen und Jungs. "Unsere Zielgruppe sind die Vier- bis Achtjährigen", erklärt der Trainer.

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Um die größtmögliche Anzahl von Kindern mit dem Eislauf-Gen zu finden, hat er Werbezettel im Gebiet zwischen Rietschen, Weißenberg und Görlitz verteilt - etwa 15 Kilometer im Umkreis von Niesky. "Das ist in etwa der Raum, aus dem auch unsere jetzigen Talente stammen. Hier müssen wir konzentriert arbeiten, damit dieser Quell nicht versiegt."

Tornado-Coach hofft auf zahlreiche Teilnehmer

Bei der ersten Auflage des "Kids Day" im vergangenen Jahr war der Zuspruch sehr beachtlich. "Wir hatten etwa 40 Kinder hier. Etwa ein Viertel davon hatte so viel Spaß an der Sache, dass sie bei uns geblieben sind und inzwischen fest trainieren", freut sich der Coach und hofft, dass es in diesem Jahr genauso sein wird.

Natürlich sind die Bedingungen beim aktuellen "Kids Day" nicht ganz so unbeschwert wie 2019. Denn Corona drückt auch der Veranstaltung im Nieskyer Eisstadion seinen Stempel auf. Die Kinder auf der Eisfläche können sich nach Auskunft von Jens Schwabe frei bewegen. Von draußen dürfen jedoch nur maximal 50 Eltern, Omas oder Opas dem bunten Treiben auf der Eisfläche zuschauen - mit Mund-Nasen-Schutz und dem erforderlichen Abstand.

Eislaufen mit Skianzug und Fahrradhelm

"Kein Kind muss Angst haben, sich zu blamieren. Hier geht es ja gerade darum, die ersten Schritte auf Kufen zu machen und den Kleinen die Angst vor dem Eis zu nehmen", erklärt der Coach, der lange Jahre selbst aktiv und erfolgreich dem Puck hinterher gejagt ist. Schlittschuhe können ausgeliehen werden, als Bekleidung empfiehlt Schwabe - wenn vorhanden - einen Skianzug. Und zudem einen Fahrradhelm. "Den hat ja fast jeder. Der verhindert das Schlimmste, wenn es mal zum Sturz oder einem Zusammenprall kommt."

Seit dem Bau des neuen Waldstadions investiert der Eislaufverein Niesky viel Kraft und Zeit in den Aufbau einer zahlenmäßig großen Nachwuchsabteilung, die den Unterbau für die erste Mannschaft - die Tornados - bilden soll. Derzeit trainieren etwa 70 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren beim ELV. Hinzu kommen rund 170 Kinder aus 16 Kitas der Region, die hier das Eislaufen lernen.

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