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Kreba will vertrocknete Bäume ersetzen

Eine Viertelmillion Euro setzt die Gemeinde gegen die Verödung der Landschaft ein. Und will damit dem Klimawandel begegnen.

Die Bäume in der Lindenstraße zwischen Kreba und Tschernske haben durch die trockenen Jahre Schaden genommen. Nun sollen neue gepflanzt werden.
Die Bäume in der Lindenstraße zwischen Kreba und Tschernske haben durch die trockenen Jahre Schaden genommen. Nun sollen neue gepflanzt werden. © André Schulze

Die Gemeinde Kreba-Neudorf hat jetzt eine Viertelmillion Euro vom Freistaat Sachsen aus dem Förderprogramm "Nachhaltig aus der Krise" bekommen. Nach Informationen von Bürgermeister Dirk Naumburger war das eingereichte Projekt eins von 150, die mit einem Zuschuss bedacht wurden. Insgesamt gab es 698 Projektvorschläge.

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Die Gemeinde möchte das Fördergeld vor allem dazu benutzen, um im Schlosspark und entlang der Lindenstraße neue Bäume zu pflanzen. Die alten "grünen Riesen" waren durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Hinter der neuen Sporthalle soll überdies noch eine Streuobstwiese entstehen.

Windschutzhecken als Lebensraum für Tiere

In Kooperation mit den umliegenden Agrarbetrieben und dem Biosphärenreservat sollen außerdem an mehreren Feldern Windschutzhecken gepflanzt werden. "Sie bieten zahlreichen Tieren einen idealen Lebensraum und verhindern zudem, dass der Wind den Boden abträgt", begründet Naumburger die Aktion.

Der Bauhof von Kreba-Neudorf profitiert ebenfalls von dem Fördergeld, zu dem die Gemeinde noch zehn Prozent Eigenanteil zulegen muss. So wird laut Bürgermeister Naumburger ein neues Fahrzeug angeschafft, das für die Bewässerungs- und Grabenpflege geeignet ist.

Programm gegen Klimawandel und für die Wirtschaft

Der Freistaat Sachsen verfolgt mit dem Programm "Nachhaltig aus der Krise" das Ziel, mit Investitionen in den Natur- und Umweltschutz etwas gegen den Klimawandel zu tun. Gleichzeitig soll dies nach der Corona-Pandemie zu einer wirtschaftlichen Belebung führen.

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