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Neue Fußgängerbrücke für Spree

Klarheit herrscht über die Fundamente. Wann die Brücke über den Schöps gebaut wird, das ist noch offen.

Die kleine Fußgängerbrücke am Kirchsteig über den Schöps ist schon lange gesperrt und deshalb Streitthema in Spree. Aber jetzt gibt es eine Lösung.
Die kleine Fußgängerbrücke am Kirchsteig über den Schöps ist schon lange gesperrt und deshalb Streitthema in Spree. Aber jetzt gibt es eine Lösung. © André Schulze

Es wird eine neue Brücke am Kirchsteig in Spree geben. Das steht nun fest, nachdem der Gemeinderat in seiner Juli-Sitzung das beschlossen hat. Aber wann sie für Fußgänger und Radfahrer passierbar ist, darüber gibt es noch keine festen Zusagen.

"Der Anfang ist gemacht, nun müssen wir schauen, wie wir das Vorhaben voranbringen", sagt Bürgermeister Matthias Zscheile nicht nur zu dem Beschluss. Denn das erste Bauziel ist bereits gesteckt: die Fundamente. Denn die Brückenkontrollen haben ergeben, dass nicht nur die Brücke im desolaten Zustand ist, sondern auch die Fundamente. Beides ist zu erneuern.

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Brückenbauer setzen das Fundament

Dabei macht sich die Gemeinde Hähnichen eine andere Baustelle zu nutze. Der Bau der Straßenbrücke in Spree wird doch nicht so teuer wie kalkuliert. Das verbliebene Geld reicht, um zumindest für neue Fundamente beiderseits des Schöpses zu sorgen und das alte Bauwerk abzureißen. Das soll die gegenwärtig in Spree tätige Baufirma im Anschluss übernehmen.

Sie bleibt an ihrem Standort, die nur wenige Meter entfernte Holzbrücke. Sie sollte die gesperrte Brücke über den Weißen Schöps ersetzen.
Sie bleibt an ihrem Standort, die nur wenige Meter entfernte Holzbrücke. Sie sollte die gesperrte Brücke über den Weißen Schöps ersetzen. © André Schulze

Vom Tisch ist der Vorschlag aus dem Rathaus Rothenburg, eine andere Brücke an die Stelle der desolaten Überführung zu setzen. Somit bleibt die nur wenige Meter entfernte Holzbrücke an ihrem Standort und wird nicht umgesetzt. Begründet wurde der Vorschlag des Versetzens von der Bauverwaltung, dass der Querschnitt zu gering ist und im Fall eines Hochwassers diese Brücke ein Hindernis werden könnte.

Spreer fordern Erhalt der Brücke

Die Brücke ist über Jahre zum Streitobjekt zwischen den Spreer Bürgern und der Gemeindeverwaltung geworden, als sie aufgrund ihres Zustandes abgerissen werden sollte. Zuvor wurde der Übergang über den Weißen Schöps mit Gittern versperrt. Kein Durchkommen mehr, auch für die Schulkinder nicht. Seinen Ursprung hatte der Streit bereits im Jahr 2012, als erstmalig nach einer Brückenkontrolle das Bauwerk abgerissen und durch ein neues ersetzt werden sollte. Das ist seitdem aber nicht geschehen. Jetzt hoffen die Spreer, dass es bei den Fundamenten nicht bleibt, sondern zeitnah auch die Brücke darauf montiert wird.

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