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Kodersdorf setzt auf zwei Wohnbauprojekte

Bei einem kommunalem und einem privaten Vorhaben sollen Bauplätze für Eigenheime entstehen. Allerdings gelingt die Umsetzung nicht gleich schnell.

Auf diesem Gelände an der Torgaer Straße in Kodersdorf sollen Bauplätze für bis zu acht Eigenheime entstehen. Noch in diesem Jahr beginnen die Erschließungsarbeiten.
Auf diesem Gelände an der Torgaer Straße in Kodersdorf sollen Bauplätze für bis zu acht Eigenheime entstehen. Noch in diesem Jahr beginnen die Erschließungsarbeiten. © André Schulze

Mit den Baugebieten an der Torgaer Straße in Kodersdorf und in der Nähe der Alten Mangel in Kodersdorf-Bahnhof verfügt die Gemeinde über zwei Standorte, mit denen die hohe Nachfrage nach Eigenheim-Bauplätzen in dem Ort einigermaßen befriedigt werden soll. Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung von Kodersdorf gibt es schon seit Längerem immer wieder Nachfragen nach geeigneten Bauplätzen.

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An der Torgaer Straße kommt nun bald auch sichtbar Bewegung in die Sache. Noch im August sollen die Erschließungsarbeiten auf dem Gelände beginnen. Dann rücken die Bagger des vom Gemeinderat beauftragten Krauschwitzer Unternehmens an, um das Areal mit den notwendigen Medienanschlüssen zu versorgen. Die dafür geplanten Kosten belaufen sich auf rund 945.000 Euro. Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten im April 2022.

Erschließung an der Torgaer Straße beginnt

Nach Informationen von Bürgermeister René Schöne sind sieben bis acht Eigenheim-Bauplätze auf dem Gelände vorgesehen. Darüber hinaus entsteht hier der Neubau der Kita "Brüderchen und Schwesterchen". An ihrem jetzigen Standort an der B115 Richtung Särichen ist die Einrichtung an ihre Kapazitätsgrenze gekommen. Die Vorplanung für das Objekt an der Torgaer Straße soll noch in diesem Jahr starten. Einen Schritt weiter ist schon die Diakonie St. Martin, die in unmittelbarer Nähe ein Objekt für altersgerechtes begleitetes Wohnen errichten will. René Schöne: "Die Planung für dieses Vorhaben läuft. Wenn wir mit der Erschließung fertig sind, möchte die Diakonie sofort mit dem Bau beginnen."

Standort-Entwickler Klaus Reepen steckt bei seinem Projekt in Kodersdorf-Bahnhof noch immer in Abstimmungen mit der Gemeinde fest. Auf dem Areal unweit der Bahnschienen könnten etwa fünf Einfamilienhäuser entstehen.
Standort-Entwickler Klaus Reepen steckt bei seinem Projekt in Kodersdorf-Bahnhof noch immer in Abstimmungen mit der Gemeinde fest. Auf dem Areal unweit der Bahnschienen könnten etwa fünf Einfamilienhäuser entstehen. © André Schulze

Während es bei dem kommunalen Wohnbau-Standort also zügig vorangeht, hängt das vom Standort-Entwickler Klaus Reepen privat initiierte Vorhaben in Kodersdorf-Bahnhof noch hinterher. Der hauptberuflich bei der Bundespolizei tätige Immobilienexperte bemüht sich bereits seit einigen Jahren um die planerischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für das unweit der Bahnschienen gelegene Areal. Bereits im Dezember 2018 hatte die Gemeinde mit ihm einen sogenannten städtebaulichen Vertrag zum Bebauungsplan abgeschlossen. Reepens Ziel: Auf rund 7.000 Quadratmeter sollen sechs bis sieben 600 bis 1.000 Quadratmeter große Parzellen entstehen.

Abstimmung mit der Gemeinde dauert an

Ursprünglich war geplant, dass die Bauarbeiten schon 2020 beginnen. Von dieser Zeitschiene hat sich der Standort-Entwickler aber längst verabschiedet. Denn noch immer laufen die Abstimmungen zwischen ihm und der Gemeinde. "Ich würde gern schneller vorankommen. Aber manches funktioniert nicht so, wie man sich das denkt", schränkt er ein. Wahrscheinlich werde sich die Anzahl der möglichen Bauplätze deshalb auf fünf reduzieren. Interessenten dafür seien nach wie vor vorhanden.

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