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Kamenz

Ohorn kann Zisterne bauen

Der Gemeinde Ohorn fehlte Geld für Vorhaben im Brandschutz. Jetzt kann Ohorn den fehlenden Betrag doch noch aufbringen.

62.000 Euro kostet die neue Zisterne. © dpa

Ohorn. Am Jahresanfang war es nicht sicher. Jetzt steht fest, Ohorn kann zwei Vorhaben zum Brandschutz realisieren. Dazu gehören eine Feuerlöschzisterne und ein Schlauchtransportanhänger. Beides schien nicht mehr machbar. So habe es zeitweilig einen höheren Fördersatz für die Feuerwehrausrüstung gegeben. Der sei aber leider wieder abgesenkt worden. So hatte die Gemeinde mit einer 75-prozentigen Förderung gerechnet, letztlich aber nur die üblichen 50 Prozent zugesichert bekommen.

Das habe viele Kommunen überrascht, so Bürgermeisterin Sonja Kunze im März. Nun können die beiden Vorhaben doch noch finanziert werden.

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Um die Finanzlücke zu schließen, hat die Gemeinde die Genehmigung erhalten, die Differenz aus dem sogenannten kommunalen Vorsorgevermögen zu begleichen. Das ist ein Fonds, in dem die Gemeinde Geld für schlechte Jahre anspart. Das kommt vom Freistaat. Die Gemeinde darf nur unter bestimmten Bedingungen für Investitionen in den Topf greifen. Für die Zisterne wird die alte, stillgelegte Kläranlage in der Dorfmitte umgebaut. Damit soll sich die Löschwassersituation in dem Bereich verbessern. Die Zisterne kostet rund 62 000 Euro. (SZ/ha)