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Gottleuba: Neue Kämmerin ist alte Bekannte

Nach einem halben Jahr ist sie wieder da. Susan Präffke hatte im Januar gekündigt. Jetzt haben sich die Zeiten geändert.

Ab 14. Juni wieder der Arbeitsplatz der Kämmerin, die im Januar gekündigt hatte.
Ab 14. Juni wieder der Arbeitsplatz der Kämmerin, die im Januar gekündigt hatte. © Daniel Schäfer

Seit Januar war Bad Gottleuba-Berggießhübel ohne Kämmerin. Susan Präffke war damals im Streit gegangen. Nachdem die Leiterin der Zentralen Verwaltung fristlos entlassen worden war, entschied sich Präffke zu kündigen. Damit hatten die Auseinandersetzungen im Rathaus unter der damaligen Amtsverweserin den Höhepunkt erreicht. Doch nun ist Susan Präffke ab 14. Juni wieder da.

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Inzwischen gab es im April Bürgermeisterwahlen. Der neue Bürgermeister Thomas Peters (CDU) hatte angekündigt, die Personalfragen als Erstes lösen zu wollen. Dass ihm das so schnell und noch dazu mit einer Rückkehr gelingt, hatte keiner gedacht.

Peters ist auf Präffke zugegangen. Die wartete mit ihrer Bewerbung auf den Amtsantritt von Peters. Die Stelle war bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben. Die Besetzung nach dem ersten Mal scheiterte im Stadtrat. Ein Bewerber hatte nicht die notwendige Qualifikation, den anderen wollte der Stadtrat nicht.

Kündigung in der Probezeit

Arbeitslos war Susan Präffke zwischen Januar und jetzt nicht. Sie hatte nahtlos in eine Dresdner Firma gewechselt. Dort hat sie nun innerhalb der Probezeit gekündigt, um nach Bad Gottleuba-Berggießhübel zurückkehren zu können. "Ich hatte ein langes Gespräch mit Herrn Peters und bin stark beeindruckt", sagt sie. Sie habe sehr an Bad Gottleuba-Berggießhübel gehangen und freut sich nun, zu den Kollegen und der Arbeit zurückkehren zu können.

Peters ist froh, dass ihm dieser Coup gelungen ist. Er war in Zugzwang und stand unter Druck. Für eine funktionierende Verwaltung ist eine Kämmerin unablässig. "Und natürlich rennen einem die Bewerber nicht die Bude ein", sagt er. Vor allem keine mit Erfahrung in der Privatwirtschaft, dem Bankwesen und der Kommune.

Und doch sind die Wunden der Vergangenheit noch nicht ganz verheilt. Susan Präffke will kein Foto von sich in der Presse. "Es ist wichtig, dass es bezüglich der Verwaltung wieder ruhiger wird", sagt sie zur Begründung. Eine Mitarbeiterin der Verwaltung: "Es ist jetzt vor allem eine große Chance, dass das was zerbrochen wurde nun besser wird, und geheilt."

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