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Springbrunnen soll 2021 wieder sprudeln

Das Wasserspiel auf dem Dorfplatz in Gohrisch ist seit Jahren kaputt. Inzwischen ist das Geld für die Reparatur da. Jetzt hakt es jedoch an anderer Stelle.

Noch kaputt: der Springbrunnen in Gohrisch.
Noch kaputt: der Springbrunnen in Gohrisch. © Karl-Ludwig Oberthür

Seit Jahren liegt er auf dem Trockenen. Nun zeichnet sich ein Happy End ab. Der kaputte Springbrunnen auf dem Dorfplatz in Gohrisch soll ab dem nächsten Sommer wieder sprudeln. "Der Brunnen soll im Mai oder Juni repariert werden", kündigt Ortschaftsratsvorsitzender Enrico Blechschmidt (Freie Wählergemeinschaft Gohrisch) an, der auch im Gemeinderat sitzt. 

Rund 12.000 Euro sollen in die Bauarbeiten investiert werden. Vor Ort muss der marode Brunnenkörper entfernt und erneuert werden. Auch in eine neue Wasserleitung, neue Pumpen sowie Elektrik muss investiert werden. Mit dem Königsteiner Bauamt hat es bereits eine Anlaufberatung gegeben. Auch ein Angebot einer auf Brunnenbau spezialisierten Firma gäbe es. Gebaut wird dennoch erst 2021. Der Grund hängt mit dem Wetter zusammen. Denn es seien bestimmte Temperaturen notwendig, um beispielsweise an den Edelstahlelementen zu arbeiten, wie der Ortsvorsteher erklärt. Deshalb werde das Projekt auf das zweite Quartal 2021 verschoben.

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Blechschmidt ist froh, dass das Brunnen-Problem bald abgeschlossen werden kann. Der Gemeinderat in Gohrisch hatte es dieses Jahr abgelehnt, dass die Kommune selbst Geld in die Reparatur steckt. Diese Aufgabe sah Bürgermeister Christian Naumann (parteilos) stattdessen beim Ortschaftsrat, der über eigene Mittel verfüge. Naumann argumentierte mit der klammen Finanzsituation der Gemeinde. Und überzeugte damit den Großteil des Gemeinderates. Nach der Absage sprang der Gohrischer Ortschaftsrat in die Bresche und versprach, die Kosten selbst zu finanzieren. 

Das Geld dafür stammt aus der pauschalen Zuweisung des Freistaates Sachsen zur Stärkung des ländlichen Raumes. Jede Kommune in Sachsen hatte eine Finanzspritze in Höhe von 70.000 Euro erhalten. Gohrisch verteilte diese Summe auf die vier Ortsteile Gohrisch, Papstdorf, Cunnersdorf und Kleinhennersdorf zu gleichen Teilen. Jeweils 17.500 Euro gingen damit an die Ortschaftsräte. Sie konnten selbst entscheiden, wie das Geld eingesetzt wird.

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