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Geld für Dohnas Oberstadt

Dohna hat den Sprung in ein Sanierungsprogramm geschafft - eine Chance für rund 150 Häuser. Die ersten Eigentümer haben sie schon genutzt.

Die Stadt will mit gutem Beispiel vorangehen und das Haus Markt 16a sanieren.
Die Stadt will mit gutem Beispiel vorangehen und das Haus Markt 16a sanieren. © Daniel Schäfer

Die Postmeilensäule und der Fleischerbrunnen machen den Dohnaer Markt aus. Die Häuser ringsum geben ihm Leben. Die Eigentümer haben in der Vergangenheit getan, was sie konnten. Nun bekommen sie beim Sanieren finanzielle Hilfe. Dohna wurde mit seiner Oberstadt in das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Damit verbunden sind bis 2028 rund zwei Millionen Euro. Das ist das Fördergeld mit dem Anteil der Stadt. 

Vier Projekte sind schon dabei. Zwei städtische und zwei private. Die städtischen sind das Haus Markt 16a und der Parkplatz auf der Dresdner Straße, wobei es sich nicht um die Baulücke handelt. Eines der privaten Vorhaben ist der Markt 17, für ein weiteres auf der Leschestraße ist der Vertrag in Vorbereitung, sagt Bürgermeister Ralf Müller (CDU). Die Bräunigs vom Markt 17 mögen nicht als die Vorzeige-Sanierer bezeichnet werden, dennoch hoffen sie und auch die Stadt, dass ihr Engagement noch mehr Nachahmer findet. 

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Förderung maximal 25.000 Euro

"Wir freuen uns, dass mit Mitteln des Landes und des Bundes sowie der Stadt Anreize geschaffen werden, um bestehende bauliche Mängel im privaten und öffentlichen Bereich zu beheben", sagt Müller. Der Stadtrat hat mit den Beschlüssen zum Fördergebiet die formalen Voraussetzungen für die Nutzung der Fördergelder geschaffen. Maximal 25 Prozent der Kosten, jedoch nicht mehr als 25.000 Euro je Gebäude können als Zuschuss fließen. Auch Abbrüche - jedoch nicht von Wohngebäuden und denkmalgeschützten Häusern - können so bezuschusst werden.

Der Maximalbetrag scheint für manche Häuser, bei denen der Aufwand im sechsstelligen Bereich liegt, eine sehr geringe  Summe. Trotzdem hofft die Stadt,  die Förderung möge eine Motivation sein. In den nächsten Tagen erhalten die rund 150 Grundstückseigentümer entsprechende Informationen, sagt Müller. 

Gefördert werden zum Beispiel eine bessere Wärmedämmung, neuer Außenputz sowie neue Fenster und Haustüren sowie der barrierefreie bzw. -arme Umbau von Eingangsbereichen. Voraussetzung ist in jedem Fall ein Vertrag mit der Stadt, sagt Müller. Er empfiehlt Interessierten als ersten Schritt ein Gespräch mit der Stadt oder der Steg, dem Dresdner Unternehmen, das Dohna bei dem Programm betreut. 

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