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Wie weiter mit Dresdens Ostumfahrung?

Zwischen Wünschendorf und Eschdorf sind jetzt die Rückhaltebecken fertig und die Tempolimits weg. Nun ist ein Gericht in Dresden gefragt.

© SZ Infografik

Wieder freie Fahrt zwischen Wünschendorf und Eschdorf im Zuge der Dresdner Ostumfahrung: Diese Woche ist der Bau von zwei Rückhaltebecken am Rande von Wünschendorf abgeschlossen worden. Das teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage von Sächsische.de mit. Damit sind die Tempolimits auf der S177 zwischen beiden Orten größtenteils Vergangenheit. Während der Bauzeit, die im Frühjahr begann, galten streckenweise Tempo 50 und Tempo 70. Nunmehr muss nur noch dort langsamer als 100 km/h gefahren werden, wo dies wegen der mehreren Kurven schon vor den Arbeiten der Fall war. 

Zwischen Eschdorf und Rossendorf wird derzeit noch an einer Brücke gearbeitet. "In den Wintermonaten wird, soweit es die Witterung zulässt, durchgebaut. Eine klassische Winterpause ist nicht vorgesehen", sagt Landesamtssprecherin Isabell Pfeiffer. Allerdings ist die Behörde zurückhalten: Da weite Teile der neuen S177-Strecke Eschdorf - Wünschendorf vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND beklagt werden, will man an den fraglichen Stellen nicht bauen, bevor Rechtssicherheit besteht. Das Verwaltungsgericht Dresden wird sich noch in diesem Jahr mit dem Thema beschäftigen. Die Beteiligten erwarten eine rasche Entscheidung.  

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Ein großes Stück weiter ist bereits der Bau der Dresdner Ostumfahrung zwischen Leppersdorf und Radeberg. Westlich von Leppersdorf wird die neue S177 bereits asphaltiert. Ab 2022 soll der Verkehr von der A4 bis Radeberg über die neue Schnellstraße rollen. Bereits fertig sind die Abschnitte A17- Pirna - Wünschendorf und Kleinerkmannsdorf - Radeberg. 

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