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Neues Domizil für die Freiwilligenzentrale

Die Vermittlungsstelle für Ehrenamtler hat ihren Sitz wieder in Pirna-Copitz - da, wo vor 15 Jahren alles begann.

Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz: Die Freiwilligenzentrale hat nun wieder hier ihren Sitz.
Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz: Die Freiwilligenzentrale hat nun wieder hier ihren Sitz. © Thomas Möckel

Zurück zum Ursprung: Die Freiwilligenzentrale der Diakonie Pirna ist erneut umgezogen. Die Vermittlungsstelle für Ehrenamtler hat sein Beginn dieses Jahres ihren Sitz wieder im Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz an der Schillerstraße, wo dieses außergewöhnliche Projekt einst seinen Anfang nahm. Geleitet wird die Anlaufstelle weiterhin von Sandra Rühle, die dieses Amt schon seit vielen Jahren innehat.

Nach ihrer Aussage gehe es beim Ehrenamt stets darum, zu geben und zu nehmen - ohne jegliches finanzielles Interesse. Menschen, Vereine, Initiativen, Kirchgemeinden und andere Organisationen seien dankbar darüber, dass sich in Pirna so viele kontinuierlich ehrenamtlich engagieren. Die Stadt sowie das gesellschaftliche Zusammenleben brauchten Menschen, die mit ihrem Einsatz, ihren Begabungen und ihren Zeitressourcen geben, damit Nehmenden geholfen werden könne.

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Aus dieser Überzeugung heraus begleite, berate und vermittle die Freiwilligenzentrale seit vielen Jahren Ehrenamtler. In Zusammenarbeit mit der Stadt sowie einem Netzwerk aus Vereinen und Anbietern möchte die Zentrale als Anlaufstelle alle Ehrenamtler und Interessierte auch weiterhin unterstützen.

Zeit schenken, um anderen zu helfen

Begonnen hat diese besondere Hilfe vor etwa 15 Jahren, als die Diakonie die Freiwilligenzentrale ins Leben rief. Bei vielen Gesprächen mit Ratsuchenden hatte sich herauskristallisiert, dass viele menschliche Hilfe benötigen, manchmal nur für Kleinigkeiten.

Sei es die alleinstehende Rentnerin, die zum Arzt begleitet werden möchte, sei es die alleinerziehende Mutter, die Umzugshelfer braucht, seien es Schulkinder, die Hilfe bei den Hausaufgaben benötigen.

Die Prämisse war von Anfang an klar: Menschen schenken ihre Zeit und ihre Begabungen, um andere zu unterstützen.

Miteinander vermittelt positives Gefühl

Die Freiwilligen erfasste die Diakonie von Beginn an in einer Datenbank, um für die jeweiligen Nachfragen das passende Angebot herauszusuchen. Schon kurz nach dem Start waren über 150 Menschen in der Datenbank gelistet.

Auf der anderen Seite stehen beispielsweise Vereine, Feuerwehren, Kindergärten, andere Organisationen und Privatpersonen, die auf Unterstützung von Ehrenamtlern angewiesen sind, damit das Gefüge auch weiterhin funktioniert.

Dank dieses Miteinanders, dieses Gebens und Nehmens, sei laut der Diakonie ein positiver Kreislauf entstanden, der allen ein gutes Gefühl vermittle. Aus der Idee entwickelte sich eine lange, kontinuierliche Arbeit, die stets viel Zuspruch bekam.

Nach mehreren Umzügen zurück zu den Wurzeln

Einige Male bereits wechselte die Freiwilligenzentrale den Ort. So zog die Anlaufstelle 2013 auf die Grohmannstraße, 2016 dann auf die Schlossstraße, weil es dort ein Büro gab, was sich barrierefrei erreichen ließ.

Nun ist die Vermittlung wieder zurück im Diakonie- und Kirchgemeindezentrum, wo die Diakonie wichtige Bereiche ihrer Arbeit konzentriert.

Der Kontakt: Freiwilligenzentrale, Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz, Schillerstraße 21 a; Sprechstunde mittwochs 9 bis 15 Uhr oder nach Vereinbarung; Telefon 03501-582025, Mail [email protected]; Internet www.ehrenamt-in-pirna.de

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