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Pirna: Trinkwasservorrat wird gesichert

Die Stadtwerke lassen derzeit den Hochbehälter auf dem Sonnenstein sanieren. Denn das Reservoir ist für Pirna ungemein wichtig.

Trinkwasser-Hochbehälter auf dem Sonnenstein: Eine wichtige Reserve für Pirna.
Trinkwasser-Hochbehälter auf dem Sonnenstein: Eine wichtige Reserve für Pirna. © Daniel Schäfer

Die Stadtwerke Pirna lassen derzeit den Trinkwasser-Hochbehälter auf dem Sonnenstein sanieren. Der Stadtentwicklungsausschuss des Pirnaer Stadtrates hatte das Bauvorhaben bereits Ende vergangenen Jahres genehmigt. Die Arbeiten sind nach Aussage der Stadtwerke erforderlich, weil die Betonoberfläche der Wasserkammern sowie die Rohrleitungen in der Schieberkammer alt und verschlissen sind.

Nach Angaben der Stadt wurde die gesamte Anlage mit den zwei Wasserkammern im Jahr 1967 errichtet. Die runden Wasserbehälter bestehen aus Stahlbeton, haben einen Innendurchmesser von 33 Metern und werden von einer runden Kuppel überspannt. "Bei dem Vorhaben wird nun ein neuer Behälter in den vorhandenen Behälter hineinbetoniert", sagt Stadtwerke-Sprecherin Ute Ullrich.

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Flachdach statt Kuppel

Nach Auskunft des Rathauses werden dafür die beiden Wasserbehälter teilweise rückgebaut und entkernt. Ein Teil der vorhandenen Außenwände sowie die Bodenplatte bleiben indes erhalten. Die neuen Behälter werden in Stahlbetonbauweise innerhalb der bestehenden Behälterwände errichtet. Fachleute erneuern zudem die entsprechenden Einbauten. Der Hochbehälter wird später mit einem flachen Dach abgedeckt, eine Kuppel gibt es künftig nicht mehr. Darüber hinaus sanieren die Handwerker die Fassade der Schieberkammer und erneuern die technische Ausrüstung.

Behälter ist strategisch wichtig

Die Sanierung des Hochbehälters ist laut dem Rathaus strategisch wichtig für die Trinkwasserversorgung in Pirna. Der Speicher diene als Reserve und als Ausgleich bei Verbrauchsschwankungen. Nach Auskunft der Stadtwerke versorgt der Sonnensteiner Hochbehälter einen großen Teil des linkselbischen Stadtgebietes mit Trinkwasser. Im Versorgungsgebiet betreibt das Unternehmen insgesamt sechs dieser Reservoirs. Die Bauarbeiten auf dem Sonnenstein kosten nach Angaben der Stadtwerke 3,5 Millionen Euro und sollen bis Anfang November 2022 abgeschlossen sein.

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