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65-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall

Bei einem tragischen Unfall in Berggießhübel wird ein Mann eingeklemmt. Der 65-Jährige erliegt seinen schweren Verletzungen.

Ein Mann wurde zwischen dem Schiebeschild des Traktors und dem Pkw eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Ein Mann wurde zwischen dem Schiebeschild des Traktors und dem Pkw eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. © Marko Förster

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Donnerstag in Berggießhübel. Ein Mann (65) wurde zwischen dem Schiebeschild eines Traktors und einem Pkw eingeklemmt.

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Der Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen, gegen 7 Uhr, in einem Gewerbegebiet. Nach ersten Informationen stand der Mitarbeiter einer Firma zwischen einem Anhänger und einem Pkw. Der Rasentraktor mit Schiebeschild für den Winterdienst stand auf einem Anhänger und wurde gerade für die Abfahrt auf dem Gelände fertig gemacht, als das Unglück geschah.

Als die alarmierten Feuerwehren aus Berggießhübel, Bad Gottleuba, Langenhennersdorf und Borna-Gernsdorf mit 28 Kameraden sowie der Rettungsdienst vom DRK sowie der Notarzt der Johanniter eintrafen, war die Person noch mit dem Oberkörper zwischen dem Schiebeschild des Traktors und dem Pkw Seat eingeklemmt.

Mit vereinten Kräften und mit einem Hebebalken wurde der möglicherweise ungesicherte Traktor nach hinten gezogen und der 65-Jährige befreit. Er erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der Notarzt konnte letztendlich nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei untersucht den Unfall.
Die Kriminalpolizei untersucht den Unfall. © Marko Förster

Ein Mitarbeiter der Firma, der vor Ort war sowie der Geschäftsführer der Firma und die Frau des Verunglückten wurden durch das Kriseninterventionsteam der Johanniter Heidenau psychologisch betreut.

Die Kameraden der Feuerwehren unterstützten den Rettungsdienst bei den laufenden Reanimationsmaßnahmen sowie die Beamten der Polizei.

Im Nachgang wurde der Einsatz unter den Feuerwehrleuten besprochen und ausgewertet.

Warum der Mann eingeklemmt wurde und wie es zu dem tragischen Unfall kam, untersucht nun die Kriminalpolizei sowie Mitarbeiter der Landesdirektion Sachsen - Abteilung Arbeitsschutz aus Dresden.

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