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Von der A17 direkt ins Gefängnis

Bei Fahndungskontrollen auf der A17 schnappten Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Rumänen. Jetzt klickten für ihn die Handschellen.

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© Symbolfoto: Marko Förster

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel haben über das vergangene Wochenende bei ihren Fahndungskontrollen auf der Autobahn 17 mehrere mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen.

Bereits am Freitagabend ging es für einen 31-jährigen Rumänen von der Autobahn auf direktem Weg ins Gefängnis. Die Bundespolizisten kontrollierten den 31-Jährigen gegen 21.15 Uhr auf dem Rastplatz "Am Heidenholz". Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Mann mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht wird, da er der gemeinschaftlichen Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens unter der Wirkung berauschender Mittel dringend verdächtig ist. Nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter ging es für den 31-Jährigen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.

Da ein 37-jähriger Rumäne wegen gefährlicher Körperverletzung im Oktober diesen Jahres nicht zur Hauptverhandlung vor Gericht erschien, wurde er jetzt mit einem Sitzungshaftbefehl gesucht. Bereits am Sonntagmittag klickten auf der Autobahn die Handschellen und der 37-Jährige wurde nach der Vorführung beim zuständigen Amtsgericht an das Gefängnis nach Dresden überstellt.

Wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs wurde ein 37-jähriger Ungar bereits im Jahr 2018 zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt, welche er bisher aber nicht bezahlt hatte. Nachdem er die noch offene Geldstrafe vor Ort beglichen hatte, konnte er seine Reise am Sonntagabend fortsetzen, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)