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Brand bei Firma in Riesa

Aus bisher ungeklärter Ursache ist auf dem Firmengelände ein Feuer ausgebrochen. Die Riesaer Feuerwehr ist nicht zum ersten Mal hier.

Riesaer Feuerwehrleute löschen diesen brennenden Holzhaufen auf dem Gelände der Firma Brand.
Riesaer Feuerwehrleute löschen diesen brennenden Holzhaufen auf dem Gelände der Firma Brand. © Sebastian Schultz

Riesa. Kurz vor Mittag steigt eine Rauchsäule über Riesa auf. Schon von der anderen Elbseite aus ist sie zu sehen. Der Wind weht den Qualm in Richtung Innenstadt, so dass sich viele Passanten, die auf dem Boulevard unterwegs sind, fragen, woher der Brandgeruch denn kommt. 

Wenig später sind die Martinshörner der Riesaer Feuerwehr zu hören. Sie ist mit drei Löschfahrzeugen ausgerückt. Ihr Ziel ist das unwegsame Gelände der Firma Brand in der Nähe des Ölwerks. Dort steht ein Holzhaufen hell in Flammen.

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Laut Auskunft des Firmenchefs Karl Brand handelt es sich dabei um morsche Bäume, die bereits vor Jahren auf dem Betriebsgelände gefällt wurden und seitdem dort liegen. Wie sie in Brand geraten konnten, ist für ihn ein Rätsel. 

Es hätte schlimmer ausgehen können

Der gebürtige Bayer, der seit 15 Jahren in Riesa mit gebrauchten Maschinen aller Art handelt, ist froh, dass Mitarbeiter des angrenzenden Transportunternehmens Voigt das Feuer rechtzeitig bemerkten. Denn neben den morschen Bäumen befinden sich weitere Holzhaufen. Nicht vorzustellen, was dann noch hätte alles brennen können. 

Karl Brand zeigt in Richtung Zaun. "Da stehen Autos vom Nachbarn", sagt er und meint damit mehrere parkende Privatfahrzeuge auf dem Gelände der Firma Voigt. "Wenn sich das Feuer weiter ausgedehnt hätte, wäre es noch gefährlicher geworden."

Der Maschinenhändler wollte noch einen Bagger, der in der Nähe des brennenden Holzhaufens steht, in Sicherheit bringen. Doch das ist ihm zu heiß. Erst, als die Feuerwehr die Flammen niedergeschlagen und den Bagger mit Wasser vorsorglich abgekühlt hat, erhält Karl Brand von Einsatzleiter Dieter Böcke die Erlaubnis, den Kettenbagger aus der Gefahrenzone zu fahren. 

So leicht gehen die brennenden Bäume nicht aus.
So leicht gehen die brennenden Bäume nicht aus. © Sebastian Schultz

Böcke hat mittlerweile zwei Tanklöschfahrzeug aus Zeithain und Oschatz nachgeordert. Denn allmählich sind die Wasserbehälter der Riesaer Löschfahrzeuge leer und der nächste Hydrant ist fast einen halben Kilometer entfernt. Eine Wasserleitung bis dorthin aufzubauen, wäre wenig effektiv. "Das Feuer wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen", sagt Böcke. Da sind seine Leute knapp eine Stunde im Einsatz. 

Das abgelegene Firmengelände gleicht im hinteren Bereich einer Heidelandschaft mitten in der Stadt.  Hier sind noch andere Dinge, wie z. B. Eisenbahn-Betonschwellen, gelagert. Die Firma Brand ist für die Riesaer Feuerwehr kein unbeschriebenes Blatt. Hier habe es schon oft gebrannt, sagt der Einsatzleiter.

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