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Sebnitz

Capron produziert in Neustadt weiter

Der Reisemobilhersteller Capron trotzt der Corona-Krise. Kunden können sich weiterhin ihren Wunsch-Caravan herstellen lassen.

Capron-Fahrgestelle für die Wohnmobile stehen an der Kirschallee in Neustadt.
Capron-Fahrgestelle für die Wohnmobile stehen an der Kirschallee in Neustadt. © Dirk Zschiedrich

Beim Wohnmobilbauer Capron in Neustadt läuft die Fertigung trotz der Corona-Einschränkungen bislang normal weiter. Das wird voraussichtlich auch so bleiben, sagt Marketingleiter Frank Kramer: "Unsere Lieferanten beliefern uns noch und die Auftragsbücher sind voll", sagt er gegenüber Sächsische.de. "Wir halten Tage, Wochen und wohl auch Monate lang durch, denn wir haben ein gutes Risikomanagement", betont Kramer. Die Situation um das Corona-Virus könne sich zwar stündlich ändern, Capron sei aber langfristig aufgestellt und würde diese Krise überstehen, versichert er.

Zudem betont der Capron-Sprecher, dass die Kunden weiterhin Wohnmobile kaufen könnten: "Wir sind zwar ein rein produzierender Betrieb, aber auf unserer Homepage können sich Wohnmobil-Fans ihr Fahrzeug selbst zusammenstellen lassen. Über unsere Händler in der Region sind die Wohnmobile auch jetzt bestellbar", sagt Frank Kramer. So seien alle vier Händler telefonisch und per E-Mail zu erreichen und würden Aufträge entgegennehmen. "Die Fahrzeuge werden dann nach Kundenwunsch gebaut und ausgeliefert", sagt Kramer weiter. Er könne zwar kurzfristige Lieferengpässe für Fahrzeugteile nicht ausschließen, gebaut würden die Fahrzeuge aber alle, dann nur etwas später.

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Die Sparkassen-Versicherung Sachsen ist auch in dieser außergewöhnlichen Situation für ihre Kunden da.

Händler, die Wohnmobile von Capron im Sortiment haben, sind in der Region: das Autohaus Kult in Pirna, die Firma Schaffer in Dresden, die Firma Zinke in Ebersbach und die Firma Bäwo in Riesa.  Letztere Firma ist nach eigenen Angaben zumindest per E-Mail erreichbar.

Capron beobachte die Ausbreitung des Coronavirus sehr intensiv und habe eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf die weiteren Entwicklungen vorbereitet ist, erklärt der Marketingleiter. Dabei stünden vor allem das Wohlergehen, die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeiter, Kunden und Partner jederzeit an oberster Stelle. Die Hygienemaßnahmen im Betrieb wurden verschärft, ein Pandemieplan sei in Kraft getreten. Durch die Absage aller Veranstaltungen und Stornierung von Dienstreisen würde zudem die Gefahr von Ansteckungen minimiert werden, sagt Marketingleiter Frank Kramer. Capron ist eines der größten Unternehmen in Neustadt.

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