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Das Kondensatorenwerk steht zum Verkauf

Görlitz hat eine Menge Industriebrachen. Neben dem Steppke-Werk tut sich auch bei zwei anderen etwas.

Das Kondensatorenwerk prägt das Neißeufer. © Nikolai Schmidt

Das Steppke-Werk hat einen neuen Eigentümer, nun steht auch das ehemalige Kondensatorenwerk an der Neiße zum Verkauf. Das gehört einer österreichischen Familie. „Derzeit wird das Gebäude von den Eigentümern zum Verkauf angeboten“, teilt der Görlitzer Architekt Wolfgang Kück mit, der den Bauherrn betreut hat. Der bisherige Eigentümer war immer für einen Erhalt des Werkes. Ein Abbruch sei weiterhin nicht geplant, „und wäre auf Grund der Denkmaleigenschaft nur in Teilbereichen als Rückbau begründbar“, erklärt Kück. Pläne für das Kondensatorenwerk gab es schon viele, von Kultur- und Begegnungszentrum bis Hotel, von Park bis Parkplatz. „Große Objekte benötigen häufig etwas mehr Zeit, um eine geeignete und vermarktbare Nutzung zu finden“. Er sieht in der großen Industriebrache viele Besonderheiten: die Lage an der Neiße, die Nähe zur Altstadt und zur Grenze nach Polen, die historische Fabrikarchitektur. Das einstige Werk könne sich zukünftig sicher noch als geeigneter Investitionsstandort entwickeln. In letzter Zeit haben Besichtigungen mit potenziellen Nutzern stattgefunden.

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