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Das Mädchen aus dem Knabenchor

Jenifer Lary vom Görlitzer Theater gibt am Sonntag ihren ersten großen Liederabend. Dabei streift sie Schuberts Winterreise.

Jenifer Lary ist seit der Spielzeit 2017/18 im Görlitzer Theater engagiert und war unter anderem bereits als Mozarts „Blonde“ zu erleben. © PR

Wer als Solistin in einem Knabenchor beginnt, erst spät ins richtige Stimmfach findet und den innigen Wunsch verspürt, Schuberts Winterreise zu singen, obwohl das meistens Männer tun, kennt sich aus auf dem Weg zur eigenen Identität. Jenifer Larys Biografie als Sängerin klingt wie die Reise zu der Stimme, die genau zu ihr passt und mit der sie sich wohlfühlt. „Manchen wird das Singen in die Wiege gelegt“, sagt Jenifer Lary, die in Wien als Tochter eines israelischen Vaters und einer österreichischen Mutter zur Welt kam und aufwuchs. „Aber ich wurde nicht mit so einer Naturstimme geboren, ich musste mir jeden Ton erkämpfen und kenne meine Stimme deshalb sehr genau.“ Morgen Abend will die 27-Jährige von diesem Weg erzählen, mit Liedern, die ihr wichtig sind, die sie geprägt und begleitet haben und die auch vielen anderen Menschen etwas bedeuten.

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