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Der Mäzen von Glashütte

Nomos-Geschäftsführer Uwe Ahrendt hat die Kirche gekauft und unterstützt den Badbau. Politisch geht er neue Wege.

Von Maik Brückner
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Der Mann und seine „Kirche“. Uwe Ahrendts Firma hat das frühere katholische Gotteshaus gekauft. Noch ist offen, wie es genutzt werden soll. Bis dahin verwandet es der Glashütter mit einigen Mitstreitern zu einem Kulturtempel.
Der Mann und seine „Kirche“. Uwe Ahrendts Firma hat das frühere katholische Gotteshaus gekauft. Noch ist offen, wie es genutzt werden soll. Bis dahin verwandet es der Glashütter mit einigen Mitstreitern zu einem Kulturtempel. © Karl-Ludwig Oberthür

Zeit ist kostbar. Auch für Uwe Ahrendt. Als Geschäftsführer des Uhrenherstellers Nomos Glashütte hat er einiges um die Ohren. Gerade baut seine Firma das Geschäft in Asien aus, gründet dort zwei Unternehmen, die den Markt erschließen sollen. Trotzdem nimmt er sich Zeit für seine Heimatstadt. „Ich bin eben ein Glashütter Original. Und das mit Leib und Seele“, sagt Ahrendt, noch 49 Jahre alt, mit einem schelmischen Lächeln. Diesen Namen führt ein Konkurrent seiner Firma.

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