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Tod eines Babys in Dresden: Anklage gegen Mutter

Eine 37-Jährige soll ihr Neugeborenes im vergangenen Dezember in der Nähe der Gleisschleife Prohlis in Dresden abgelegt haben. In der Kälte starb das Kind.

Ende Dezember wurde ein totes Neugeborenes nahe der Gleisschleife Prohlis gefunden. Nun wurde die Mutter des Kindes angeklagt.
Ende Dezember wurde ein totes Neugeborenes nahe der Gleisschleife Prohlis gefunden. Nun wurde die Mutter des Kindes angeklagt. © Archiv: Roland Halkasch

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts gegen eine 37-jährige Deutsche wegen Totschlags erhoben. Der Frau wird vorgeworfen, ihr in den Morgenstunden des 19. Dezember 2019 geborenes Baby zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr bei Temperaturen von etwa 8 Grad Celsius unweit der Gleisschleife Prohlis unversorgt abgelegt und dadurch den Tod des Babys zumindest billigend in Kauf genommen zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Die Beschuldigte wurde noch am selben Tag vorläufig festgenommen und befand sich vom 20. bis 31. Dezember in Untersuchungshaft. Das Landgericht hat den Haftbefehl am 31. Dezember außer Vollzug gesetzt.

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Das Landgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.  (SZ/dob)

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