merken
PLUS

Dresden

Spende: Dresdner Klinik bekommt Desinfektionsmittel

Mehr als 1.000 Liter Desinfektionsmittel haben die städtischen Krankenhäuser am Donnerstag erreicht. Die Spende kommt aus Radebeul.

Kerstin Wolf vom Städtischen Klinikum nimmt am Donnerstag die Desinfektionsmittel-Spende von Dirk Jung von Arevipharma entgegen.
Kerstin Wolf vom Städtischen Klinikum nimmt am Donnerstag die Desinfektionsmittel-Spende von Dirk Jung von Arevipharma entgegen. © Sandro Rahrisch

Dresden. Desinfektionsmittel ist derzeit schwer zu bekommen, nicht nur in den Apotheken. Auch die Dresdner Krankenhäuser hätten gern mehr auf Lager. Doch selbst für Kliniken sind die Liefermengen begrenz worden. Am Donnerstag hat das Friedrichstädter Krankenhaus trotzdem eine Ladung bekommen, 1.500 Liter auf einmal. Eine Spende, die dringend gebraucht wird.

Sie kommt von dem Radebeuler Unternehmen Arevipharma, das aus dem Arzneimittelwerk Dresden hervorging und an der Meißner Straße pharmazeutische Wirkstoffe produziert, normalerweise in Pulverform. "Wir haben nun eine Produktionsstrecke umgestellt, um Isopropanol abfüllen zu können", sagt Managing Director Dirk Jung. Der Alkohol werde für die Wirkstoffsynthesen im Werk ohnehin vorgehalten. Die Herstellung, die sich nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) richtet, sei vom Sächsischen Gesundheitsministerium und von der Landesdirektion genehmigt worden, so Jung.

Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.

300 Kanister hat Arevipharma dem Klinikum gespendet.
300 Kanister hat Arevipharma dem Klinikum gespendet. © Städtisches Klinikum Dresden/Piffczyk

Am Städtischen Klinikum wird das Mittel für die hygienische Händedesinfektion gebraucht, vor Patientenzimmern, in Fluren, auf Toiletten, sagt Kerstin Wolf, die Leiterin der Krankenhaus-Apotheke. Die Spende helfe, die Vorräte wieder aufzufüllen. Zwar habe die Apotheke inzwischen die Erlaubnis, selbst Desinfektionsmittel herzustellen. Dies sei aber erst angelaufen. Darüber hinaus brauche man dafür Rohstoffe, die weltweit gerade sehr gefragt seien, so Wolf. 

"Man denkt anders, wenn die Epidemie näher und näher rückt", begründet Dirk Jung das über eine Tonne schwere Geschenk fürs Dresdner Klinikum.

Mehr zum Coronavirus:

Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per Email. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.