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Ex-Stahlwerkschef bekommt Auszeichnung

Frank-Jürgen Schaefer war 13 Jahre Werkleiter bei Feralpi in Gröba. Riesa hat ihn jetzt mit einer Medaille bedacht.

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Dem ehemaligen Leiter der Elbestahlwerke Feralpi, Frank-Jürgen Schaefer, ist die Ehrenmedaille der Stadt Riesa zuerkannt worden.
Dem ehemaligen Leiter der Elbestahlwerke Feralpi, Frank-Jürgen Schaefer, ist die Ehrenmedaille der Stadt Riesa zuerkannt worden. © Sebastian Schultz

Riesa. Dem ehemaligen Leiter der Elbestahlwerke Feralpi, Frank-Jürgen Schaefer, ist die Ehrenmedaille der Stadt Riesa zuerkannt worden. Die Stadträte hatten das bereits im März im nicht-öffentlichen Teil des Kulturausschusses beschlossen, machte Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) beim April-Treffen der Runde bekannt.

Schaefer werde für sein gesellschaftliches Engagement in Riesa während seiner langjährigen Tätigkeit als Werksdirektor geehrt, so Rathaussprecher Uwe Päsler auf SZ-Anfrage. Der gebürtige Dortmunder habe die "umfangreiche, vielfältige Unterstützung des Unternehmens Feralpi für Kultur, Sport und im sozialen Bereich der Stadt Riesa maßgeblich initiiert und getragen." 

      Bisherige Preisträger

      • 2009: Karl Haffner - Leiter Konzertchor Riesa
      • 2010: Marga Dähnert - Geschäftsführerin Lebenshilfe Riesa
      • 2013: Dr. Christoph Dittrich - Intendant Elbland Philharmonie Sachsen
      • 2019: Hermann Braunger - Leiter Polizeirevier Riesa

      Die Ehrenmedaille ist Riesas höchste Auszeichnung nach der Ehrenbürgerschaft. Die eigentliche Medaille ist laut Ehrensatzung  aus poliertem Riesaer Walzstahl gefertigt, hat einen Durchmesser von etwa vier Zentimetern und ist einen halben Zentimeter dick. Auf der Vorderseite ist Riesas Wappen zu sehen, auf der Rückseite heißt es "Dank und Anerkennung für besondere Verdienste um die Stadt Riesa". 

      Die Medaillen werden nach Angaben der Stadt Riesa von einem örtlichen Metallbauunternehmen geliefert. Ob die Firma Feralpi an der Herstellung beteiligt ist, entziehe sich der Kenntnis des Rathauses, so Stadtsprecher Uwe Päsler. 

      Offen ist noch, wann der einstige Feralpi-Manager die Auszeichnung erhalten soll. Eine Ehrung vorm Stadtrat oder zu einer offiziellen Verabschiedung sei wegen Corona nicht möglich gewesen, so Uwe Päsler. Das Ganze solle später passieren – möglich sei die Veranstaltung Bella Gröba im September.  (SZ)

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