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Neue Partner verkaufen Forststeig-Tickets

Die Trekkingroute im Elbsandstein boomt. Wanderer, die in den Hütten oder auf den Biwakplätzen übernachten wollen, können jetzt auch in Dipps und Freital dafür zahlen.

Gute Nacht: Die Trekkinghütte "Willys Ruh" ist weniger überlaufen als viele der Biwakplätze am Forststeig.
Gute Nacht: Die Trekkinghütte "Willys Ruh" ist weniger überlaufen als viele der Biwakplätze am Forststeig. © Marko Förster

Der "Forststeig Elbsandstein" baut sein Netzwerk weiter aus. Der Sachsenforst, der die rund 110 Kilometer lange Trekkingroute durch die Sächsische und Böhmische Schweiz betreut, hat neue Partner gewonnen, die Werbung für den Wanderpfad machen. 

Dazu gehören neuerdings die beiden Servicebüros des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Dippoldiswalde und im Busbahnhof in Freital-Deuben sowie die Touristinformation am Besucherbergwerk Berggießhübel.  An den drei neuen Adressen können Wanderer im Vorfeld Übernachtungstickets kaufen. Denn wer in den fünf Trekkinghütten oder auf einem der sechs Biwakplätze übernachten will, muss dafür zahlen. Eine Übernachtung kostet für Erwachsene zehn Euro in der Trekkinghütte, fünf Euro für den Biwakplatz. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen jeweils einen Euro je Nacht.

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Im vergangenen Jahr wurden über 9.000 dieser Tickets verkauft und 5.800 davon eingelöst. Eine Zahl, die nach dem Saisonende im Oktober sicherlich getoppt werden wird. Denn nach dem Corona-Lockdown boomt der "Forststeig Elbsandstein" mehr denn je. Vor allem an schönen Wochenenden wird es an einigen Übernachtungsstellen sehr eng. Betroffen sind meist die Biwakplätze, auf denen selbst gezeltet werden darf. 

Biwaks voller als die Hütten

Auf den Biwaks können maximal zehn Personen über Nacht bleiben. In einem Umkreis von 20 Metern dürfen bis zu fünf Zwei-Personen-Zelte stehen. Aufgrund des begrenzten Platzes sind die Biwaks für Gruppen mit mehr als vier Personen grundsätzlich nicht geeignet. Während die Biwaks derzeit überlaufen werden, gibt es laut Sachsenforst in den Trekkinghütten oft noch Platz. Vor allem in den Hütten, die wenige Hundert Meter abseits vom Forststeig stehen, wie die Grenzbaude, Willys Ruh oder die Haselmausbaude.

Dass Wanderer die Übernachtungstickets neuerdings im Besucherbergwerk in Berggießhübel kaufen können, hat einen Grund. Bad Gottleuba-Berggießhübel gehört erst seit dieser Saison zu den Forststeig-Gemeinden und ist damit Partner des Projektes geworden. Der Trekkingpfad führt durch das Gebiet des Doppelkurortes. Der Zeisig- und der Hartenstein nahe Hellendorf sind beispielsweise markante Aussichtspunkte, die auf dem Forststeig liegen. 

Bad Gottleuba-Berggießhübel macht nicht nur Werbung für das Großprojekt und verkauft Übernachtungstickets, die Kommune hilft auch bei der Unterhaltung des Trekkingpfades. Unter anderem werden die Wanderschilder kontrolliert und Wege unterhalten. Neben Bad Gottleuba-Berggießhübel zählen Rosenthal-Bielatal, Gohrisch, Königstein und Bad Schandau zu den Forststeig-Gemeinden.

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