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Gleitschirm stürzt auf dem Jeschken ab

Der Mann ist in einem schwer zugänglichen Waldgebiet gelandet. Deshalb musste der Rettungshubschrauber zum Einsatz kommen.

Von Thomas Christmann
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Blick auf den Jeschken. In einem Waldgebiet stürzte der Mann ab.
Blick auf den Jeschken. In einem Waldgebiet stürzte der Mann ab. © SZ-Archiv

Auf dem Jeschken ist am Dienstagnachmittag ein Gleitschirm-Flieger abgestürzt und erlitt dabei Verletzungen. Der Mann landete in einem unzugänglichen Wald, weshalb ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kommen musste. 

Der Unfall ereignete sich einige Zeit nach seinem Start vom Lubokeier Kamm gegen 14 Uhr. "Das Problem war einerseits der Einsatzort, wo der Gleitschirm landete", sagt Luftretter Jaroslav Petrák vom Bergdienst im Isergebirge dem Onlineportal drbna.cz. "Weil es nach Angaben des Arztes zu schweren Verletzungen der Wirbelsäule kam, musste der Transport zudem sehr schonend sein." Ein Arzt und ein Sanitäter stiegen vom Hubschrauber zum Verwundeten ab. Nach einer Untersuchung fixierten sie den Mann auf einer Vakuum-Matratze. Am Hubschrauber hängend flog dieser mit der Besatzung zu einer nahe gelegenen Wiese. Dort landete er. Alle stiegen in den Hubschrauber und flogen zum Krankenhaus in Liberec. 

Solche Fälle sind in der Region Liberec nicht außergewöhnlich. "Unsere Berge sind voller Orte, die wir mit unserer Geländetechnik nicht erreichen können", berichtet Jaroslav Petrák . Erst voriges Wochenende haben die Einsatzkräfte einen Touristen gerettet, der im Kamnitz-Tal abgestürzt war. "Wir helfen auch an Orten, die nicht mehr in unser Gebiet fallen ", sagt René Mašín, Leiter des Bergdienstes im Isergebirge.

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